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Freitag, 5. Juni 2015

Rezept: Rhabarber-Pfannkuchen


Heute habe ich nach langer Zeit endlich mal wieder etwas Kulinarisches für euch. Natürlich kann man die Pfannkuchen auch z.B. mit Sauerkirschen, Erdbeeren, im Herbst auch mit Pflaumen oder einfach pur genießen. Das Grundrezept ist übrigens von meiner Mama.


Zutaten (pro Person):

  • 1 kleine Stange Rhabarber
  • 4 gehäufte EL Mehl
  • 2 Eier
  • 1 halber, gestrichener TL Backpulver
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 kleine Prise Salz
  • 1 kleine Messerspitze gemahlene Vanille

Außerdem braucht ihr: 
  • Butter
  • Zucker














Tipp: Bevor ihr die Pfanne erhitzt, den durchgezogenen, gezuckerten Rhabarber noch einmal in ein Sieb geben und abtropfen lassen, da sich meist viel Flüssigkeit abgesetzt hat.

Nun viel Spaß beim Brutzeln und guten Appetit.

Liebe Grüße,



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Sonntag, 1. Juni 2014

Ännys franztastische Franzbrötchen

Ja, diese typisch hanseatische Frühstücksspezialität ist nichts für eine Diät, aber ohne ordentlich Butter und Zucker schmecken sie auch nicht. :-D Sie benötigen zwar etwas Vorbereitungszeit, das wiederum macht sie aber auch zu perfekten Mitbringsel-Kandidaten z.B. für einen leckeren Brunch bei Freunden. Einfach alles am Vorabend in Ruhe vorbereiten und die Teigrohlinge am Morgen ganz fix nur noch in den Ofen schieben und frisch backen. Macht garantiert Eindruck! ;-)



Man nehme:

Für den Teig:
500 g Mehl, plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
70 g Zucker
70 g weiche Butter
1 Prise Salz
150 g kalte Butter

Für die Füllung:
160 g Zucker
150 g weiche Butter
2 gehäufte TL Zimt

Zubereitung:

100ml Milch lauwarm erwärmen, Hefe hineinbröseln, eine Prise Zucker hinzugeben und alles gut verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl in eine Schüssel sieben. (In meinem Fall, in die Schüssel der Küchenmaschine). Alles vermengen bis eine bröseliger Vorteig entstanden ist. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und den Teig 20 Minuten ruhen lassen.

Die restliche Milch lauwarm erwärmen und mit 70 g Zucker, der weichen Butter und Salz zum Vorteig geben und so lange Kneten, bis der Teig glatt ist, also nicht mehr klebt und sich von der Schüssel löst. Den Teig zu einer Kugel formen. Die Schüssel mit der Teigkugel wieder mit einem feuchten Küchentuch oder einem fest schließenden Deckel abdecken und den Teig 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen bzw. solange bis sich die Größe verdoppelt hat.

!Ännys Tipp!: Warmes (nicht heißes!) Wasser ins Spülbecken einlaufen lassen und die Schüssel in das warme Wasser stellen!

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig etwas kleiner als die Backblechgröße gleichmäßig ausrollen. Dazu auch das Nudelholz mit wenig Mehl bestäuben/einreiben, damit der Teig nicht an ihr kleben bleibt und reißt.
Auch wenn Hefeteig ansich nur mit Ruhe gelingt, von nun an bitte zügig arbeiten.
Die Hälfte des Teiges mit dünnen, kalten Butterscheiben gleichmäßig belegen, und dabei zum Rand hin etwa einen guten Zentimeter Platz lassen. Die andere Teighälfte über die Butterseite klappen. Die Ränder rundherum mit den Zinken einer Gabel festdrücken. Den Teig mit der Butterfüllung behutsam auf Backblechgröße ausrollen. Sollte der Teig reißen oder/und kleben bleiben, das Loch verschließen und die entsprechende Stelle mit ein wenig Mehl bestäuben. Den Teig "gedanklich" dritteln und erst das eine äußere Drittel auf das mittlere Drittel und dann das andere äußere Drittel auf das mittlere Drittel klappen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 5 Minuten in den Kühlschrank legen. Danach den Teig noch einmal auf Backblechgröße ausrollen und die Prozedur (inkl. jeweils 5-minütigem Kühlen) noch weitere 3 Male wiederholen.


Die Zutaten für die Füllung gut miteinander mischen. Den Teig erneut auf Backblechgröße ausrollen - falls noch nicht geschehen - und gleichmäßig mit der Zimt-Zucker-Buttermischung bestreichen. Den Teig über eine der beiden langen Kanten aufrollen und 5cm breite Stücke von der Rolle abschneiden. Mit einem leicht bemehlten Holzkochlöffel parallel zum Schnitt der Rolle mittig die Rolle eindrücken sodass sich die schneckenförmig gerollten Seiten nach oben biegen.

Die Teigrohlinge über Nacht auf einem mit Backpapier belegten Teller/Backblech etc. gut mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

1/4 Stunde vor dem Backen 4 Teigrohlinge aus dem Kühlschrank nehmen und mit gleichmäßigem Abstand zueinander und zu den Blechrändern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem feuchten Küchentuch zudecken. Den Ofen währenddessen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Franzbrötchen schließlich 15-20 Minuten backen. Sobald die ersten Franzbrötchen im Ofen sind, die nächsten 4 aus dem Kühlschrank nehmen und wie die ersten schon zum Aufwärmen auf einem Backblech platzieren.

Die Franzbrötchen sind fertig, wenn sie goldgelb sind. Dass der Zucker und die Butter auslaufen und um die Franzbrötchen herum karamelisieren, ist normal. Sobald der Karamell etwas abgekühlt ist, die Franzbrötchen zum Auskühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und möglichst frisch genießen.

!Ännys Tipp!: Der Karamell schmeckt übrigens prima zerbröselt über Vanilleeis! ;-)

Guten Appetit!
Eure Änny
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Dienstag, 15. April 2014

Pasta Primavera à la Sahnelinchen

Zutaten (für ca. 4 Portionen):
1 gelbe Zucchini (oder auch eine ganz "normale" grüne ;-))
1 Fenchelknolle
1 Zwiebel
1 Knobizehe
1 große Hand voll Cherrytomaten
Tomatenmark aus der Tube
gekörnte Gemüsebrühe
Basililkum, getrocknet & gerebelt
mittelscharfer Senf
Olivenöl
Zucker, Salz, Pfeffer
Nudeln

Zubereitung: 
Nudeln nach Packungsanleitung so zubereiten, dass sie mit der Soße oder kurz nach der Soße fertig sind.
Gemüse putzen und grob Würfeln (Zucchini ca. 1,5x1,5cm). Zwiebel putzen und fein würfeln. Knobi putzen und hauchfein würfeln oder durch eine Presse drücken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Fenchel darin kurz anschwitzen und bei mittlerer Hitze 5 min abgedeckt glasig dünsten. Zucchini und Zwiebeln hinzugeben weitere 5 min dünsten. 2 EL Tomatenmark hinzufügen und kurz mit dem Gemüse zusammen anschwitzen. Mit so viel Wasser ablöschen und alles vermengen, dass eine "soßige" Konsistenz entsteht. Einen gestr. TL Senf, 1 gehäuften TL Brühe und 1 gestr. EL Basilikum hinzugeben. Alles weitere 10 min abgedeckt köcheln lassen. Währenddessen die Tomaten waschen und halbieren. Wenn der Fenchel weich aber noch mit etwas Biss durchgegart ist, die Tomaten hinzufügen und für etwa 5 Min bei schwacher Hitze in der Soße erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.
Guten Appetit und liebe Grüße,
Eure Änny
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Sonntag, 29. September 2013

Zwetschgen-Datschi mit Knusper-Streuseln

Da ich zur Zeit hauptsächlich mit Blogposts auf DaBaTaBu beschäftigt bin und Emilia mich auch noch "nebenbei" mächtig auf Trab hält, beschränke ich mich hier mal auf das wirklich Wichtige im Leben: Essen! :-) Genauer gesagt:

Zwetschgen-Datschi vom Blech
(ohne Ei)


Die guten Zutaten:

... für den Teig       
  • 1/4 l Milch 
  • 200g Zucker 
  • 1 Würfel Hefe 
  • 500g Mehl 
  • 8 EL Raps- oder Weizenkeim-Öl 
  • 1 kg frische Zwetschgen 
  • Butter oder Back-Margarine für das Blech 
... für die Streusel:
  • 125g sehr weiche Butter
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 50g Mehl
  • 50g blütenzarte Haferflocken
  • 100g Rohrohrzucker
und ganz wichtig: Ruhe, Geduld und viiiel Liebe!

Zubereitung: 

Den Zucker zur Milch geben und erwärmen (lauwarm, nicht heiß, sonst tötet ihr die Hefe!), die Hefe in die Mischung bröseln. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, die Milch-Hefe-Zucker-Mischung darüber geben und unter langsamer Zugabe des Öls einen geschmeidigen Teig kneten.

+ Tipp: Wenn ihr eine Küchenmaschine habt: mit dem Knethaken kneten lassen - dann klebt der Teig nicht an den Fingern. + 

Sollte der Teig sich nicht von der Schüssel lösen, mit etwas Mehl bestäuben und mit der Hand noch einmal kneten. Den Teig in der Schüssel mit einem Deckel oder einem feuchten Küchentuch abgedeckt 1/2 bis 3/4 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

+ Tipp: Spülbecken mit warmem Wasser füllen und Schüssel hineinstellen! + 

Unterdessen die Streuselzutaten zügig mischen und kalt stellen. Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Zwetschgen waschen und entkernen. Die Zwetschgenhälfen längs bis zur Mitte einschneiden

Den gegangenen Teig auf einem gefetteten Backblech gleichmäßig flach zurechtdrücken...


... und mit einer Gabel einstechen. 


Die Zwetschgenhälften auf dem Teig...


... und anschließend die Streusel auf den Zwetschgen verteilen.

Auf der mittleren Schiene 40-45 Minuten backen. Wenn die Zwetschgenspitzen und der austretende Saft am Backblechrand bräunlich sind, ist der Kuchen fertig.


Mit Schlagsahne servieren und genießen! 

Guten Appetit! 
 Eure Änny
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Dienstag, 3. September 2013

Aronia-Birnen-Apfel-Konfitüre


Ich melde mich nach langer Zeit endlich mal wieder auf diesem Blog und darf euch nach einer reichen Apfelbeeren-Ernte ein neues Rezept präsentieren:

Ihr benötigt:
  • 750g frische Aronia-Beeren (Apfelbeeren)
  • 400g geschälte und entkernte Kochbirnen
  • 400g geschälte und entkernte säuerliche Äpfel
  • 450ml Wasser
  • 1kg Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Zitronensaft (gern auch aus Konzentrat)
  • 1 leicht gehäufter EL Zimt
  • 1 Stern Sternanis
  • 10 ganze Nelken
  • 1 Msp. gemahlene Vanille


Zubereitung:
Äpfel, Birnen, Aroniabeeren und Wasser in einen Topf geben und bis zur gewünschten Sämigkeit pürieren. Zucker und Gewürze hinzufügen. Zum Kochen bringen und 4 Minuten weiterkochen. Nelken und Sternanis herausfischen. Sofort in abgekochte Gläser randvoll abfüllen. Deckel drauf und auf dem Deckel stehend abkühlen lassen.









Guten Appetit und liebe Grüße,
Eure Änny


PS: Beim nächsten Mal werde ich entweder das Wasser durch Saft ersetzen, oder die Gelierzucker- und Gewürzmenge reduzieren. Ich hasse es, angebrochene Gelierzuckerpäckchen herumstehen zu haben. Daher die Streckung auf 2kg Gesamtmasse, um 1 glattes Kilo Gelierzucker verwenden zu können ;-) Ohne Wasser wird's definitiv fruchtiger! Follow my blog with Bloglovin
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Dienstag, 6. November 2012

Christstollen

Jetzt ist es wieder allerhöchste Zeit, Stollen zu backen. Bis zum ersten Advent sind es gerade mal noch 3 Wochen, und die braucht so ein Prachtstück auch, um richtig schön durchzuziehen und saftig zu werden.
Am Sonntag habe ich mich deshalb ans Werk gemacht, denn selbst gebacken schmeckt's doch einfach am besten. :-) Und vor allem weiß man was drin ist! An dieser Stelle deshalb auch ein Ratschlag: Bitte nur die besten Zutaten verwenden und nicht am falschen Ende sparen.

Nun aber endlich das Rezept:

Zutaten: (für 3 große oder 4 mittlere Stollen)
  • 2 Würfel Hefe (ca. 80g)
  • 1kg Mehl + etw. Mehl für die Arbeitsfläche
  • 170ml Milch
  • 500g Butter, zimmerwarm
  • 250g Butter, flüssig (zum Bestreichen)
  • 400g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 Zitronen, unbehandelt, davon die geriebene Schale
  • 500g Rosinen
  • 200g Mandelstifte
  • 80g Orangeat
  • 80g Zitronat
  • 120ml Rum (dunkler)
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 Pck. Puderzucker (zum Bestäuben)
  • 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
  • je 1 gestr. Espressolöffel gemahlenen Kardamom, Zimt, Nelke und Muskatblüte
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
Außerdem: Backpapier, 1 Rolle Alufolie


Vorab ein paar Tipps:
  1. Wichtig: Viel Zeit, am besten einen freien Tag am Wochenende einplanen. Stollen kann man nicht mal schnell zwischen Tür und Angel backen.
  2. 1-2 Tage zuvor Rosinen, Orangeat und Zitronat in eine Schüssel geben und mit dem Rum mischen. Ein paar mal am Tag verrühren, oder wenn ein fest schließender Deckel auf der Schüssel ist, einfach gut durchschütteln.
  3. Alle gekühlten Zutaten mind. 6 Stunden vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur lagern.
Zubereitung:

Sämtliche Zutaten abwiegen und bereitstellen. Die Rumfrüchte in einem Sieb abtropfen lassen.

Gute Vorbereitung = halb so viel Stress!

Mehl in eine sehr große Schüssel oder auf die Arbeitsfläche sieben...


... 500g Butter in Flocken...


... Zucker, Vanillezucker und Salz zugeben.


Die Milch lauwarm erwärmen (nicht über 40°C), Hefe hineinbröseln und mit einer Gabel gut verrühren, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.


Zur Mehl-Butter-Zucker-Salz-Mischung geben.

Optisch nicht sonderlich appetitlich, gehört aber so.

Alles ca. 20 Min. zu einem geschmeidigen, glänzenden Teig verkneten.

Was für eine herrliche Sauerei :-)

Der Teig muss sich gut vom Schüsselrand oder der Arbeitsfläche lösen ohne anzukleben.


Den Teig in einer mit Deckel veschlossenen oder mit einem feuchten Küchentuch abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort 1/2 h gehen lassen.

Währenddessen die Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne (ohne Fett!) ganz leicht anrösten, bis sie duften. Die Rumfrüchte mit ein wenig Mehl bestäuben und mit den abgekühlten Mandeln, geriebener Zitronenschale, Bittermandelaroma und allen Gewürzen mischen.

Welch ein unwiderstehlicher Duft!

Nach der Gehzeit die Frucht-Mandel-Mischung zügig unter den Teig kneten und nochmals zugedeckt 30 Min. gehen lassen. (Nicht wundern, wenn der Teig nicht gut aufgegangen ist. Durch die viele Butter bleibt er ziemlich klitschig.)

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Teig in die gewünschte Anzahl Stücke zerteilen, diese kurz durchkneten und zu eiförmigen Kugeln formen. Backblech erst mit einer Lage Alufolie (glänzende Seite nach unten) und dann mit einer Schicht Backpapier auslegen. Die Teiglaibe (bei 4 Stollen 2 Stück pro Blech) auf das Blech legen und zur typischen Stollenform kneten.
Ca. 20cm breite Streifen Alufolie zweimal zu einer langen Manschette falten und um die Teigrohlinge legen. Dies verhindert zumindest ein wenig, dass sie beim Backen in die Breite zerlaufen.

Die Manschettenenden einfach zusammenfalten und festdrücken.

Die Stollen zunächst 30 Minuten backen, dann mit einem Stück Alufolie abdecken und weitere 20-30 Minuten backen (je nach Größe).

Aus der Mittel-Spalte kann man sich leicht ein Stückchen Teig zum Probieren mopsen :-)

Sofort nach dem Backen eventuell verbrannte Rosinen oder Teigränder herauszupfen bzw. abbrechen und danach die noch heißen Stollen rundherum mehrmals mit flüssiger Butter bepinseln. Wenn sie ein wenig abgekühlt sind, auch die Unterseite bestreichen. Die flüssige Butter sollte für alle Stollen komplett und gleichmäßig aufgebraucht werden. 
Achtung: Beim Umdrehen vorsichtig sein, da sie warm noch ziemlich weich und matschig sind und leicht zerbrechen.

Nun wieder etwas abkühlen lassen. Mit Hilfe eines Teesiebs als nächstes erst die Unterseite dick mit Puderzucker bestäuben. Auf die bezuckerten Seite ein Stück Alufolie legen, vorsichtig umdrehen und dann die Oberseite bestäuben. Auch hier nicht sparen: 1/4 Pck. Puderzucker pro mittleren Stollen verwenden.


Nach dem vollständigen Auskühlen, die Stollen in die Alufolie einschlagen und mit einer zweiten Lage Alufolie gut verpacken. Mind. 3 Wochen an einem kühlen, frostfreien, trockenen, dunklen Ort lagern, z.B. im Keller.

Unmittelbar vor dem Servieren kann der Stollen noch einmal mit etwas frischem Puderzucker "aufhübscht" werden.

Viel Vorfreude auf die Adventszeit und schließlich dann auch einen guten Appetit wünscht Euch
Eure Änny
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Dienstag, 18. September 2012

Weiße Knusper-Schoko-Cookies

Zur Feier des Tages gibt es heute neben meinem Neueröffnungspost auch gleich noch ein leckeres Cookie-Rezept, dass ich heute morgen für eine gute Freundin und Nachbarin anlässlich ihres Geburtstages ausprobiert habe, und das prompt so gut ankam, dass alle das Rezept haben wollten. Da ich sowieso schon mal am Aufschreiben war, will ich es euch nun nicht vorenthalten.
Aber Vorsicht: Suchtgefahr! ;-)

Man nehme...
  • 150 g Weiße-Crisp-Schokolade (z.B. die quadratisch-praktisch Gute ;-))
  • 50 g gemischte, blütenzarte Getreideflocken (oder Haferflocken)
  • 200 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1/2 gestr. TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 125 g zerlassene Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote (davon das Mark)
  • 2 kleine Eier

Die Zubereitung: 

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. 
In einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine Butter, Zucker, Eier und das Vanillemark zu einer cremigen Masse verrühren, bis der Zucker so gut wie aufgelöst ist. In einer anderen Schüssel Mehl mit Backpulver, Natron und Salz mischen und mit einem Löffel unter die Zucker-Ei-Masse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade und die Haferflocken unterrühren. Der Teig sollte relativ zäh sein und darf nicht mehr zerlaufen. Sollte er zu flüssig sein, nochmal etwas Mehl hinzugeben und gut unterrühren. 
Backblech mit Backpapier auslegen. Etwa aprikosengroße Teighäufchen auf das Blech setzten. Ich empfehle ca. 13 Stück pro Blech, nicht mehr, da sie sonst ineinanderfließen. Anschließend ca. 15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Zum Auskühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und danach genießen :-) 

Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Euch 
Eure Änny

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