Sonntag, 1. Juni 2014

Ännys franztastische Franzbrötchen

Ja, diese typisch hanseatische Frühstücksspezialität ist nichts für eine Diät, aber ohne ordentlich Butter und Zucker schmecken sie auch nicht. :-D Sie benötigen zwar etwas Vorbereitungszeit, das wiederum macht sie aber auch zu perfekten Mitbringsel-Kandidaten z.B. für einen leckeren Brunch bei Freunden. Einfach alles am Vorabend in Ruhe vorbereiten und die Teigrohlinge am Morgen ganz fix nur noch in den Ofen schieben und frisch backen. Macht garantiert Eindruck! ;-)



Man nehme:

Für den Teig:
500 g Mehl, plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
70 g Zucker
70 g weiche Butter
1 Prise Salz
150 g kalte Butter

Für die Füllung:
160 g Zucker
150 g weiche Butter
2 gehäufte TL Zimt

Zubereitung:

100ml Milch lauwarm erwärmen, Hefe hineinbröseln, eine Prise Zucker hinzugeben und alles gut verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl in eine Schüssel sieben. (In meinem Fall, in die Schüssel der Küchenmaschine). Alles vermengen bis eine bröseliger Vorteig entstanden ist. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und den Teig 20 Minuten ruhen lassen.

Die restliche Milch lauwarm erwärmen und mit 70 g Zucker, der weichen Butter und Salz zum Vorteig geben und so lange Kneten, bis der Teig glatt ist, also nicht mehr klebt und sich von der Schüssel löst. Den Teig zu einer Kugel formen. Die Schüssel mit der Teigkugel wieder mit einem feuchten Küchentuch oder einem fest schließenden Deckel abdecken und den Teig 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen bzw. solange bis sich die Größe verdoppelt hat.

!Ännys Tipp!: Warmes (nicht heißes!) Wasser ins Spülbecken einlaufen lassen und die Schüssel in das warme Wasser stellen!

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig etwas kleiner als die Backblechgröße gleichmäßig ausrollen. Dazu auch das Nudelholz mit wenig Mehl bestäuben/einreiben, damit der Teig nicht an ihr kleben bleibt und reißt.
Auch wenn Hefeteig ansich nur mit Ruhe gelingt, von nun an bitte zügig arbeiten.
Die Hälfte des Teiges mit dünnen, kalten Butterscheiben gleichmäßig belegen, und dabei zum Rand hin etwa einen guten Zentimeter Platz lassen. Die andere Teighälfte über die Butterseite klappen. Die Ränder rundherum mit den Zinken einer Gabel festdrücken. Den Teig mit der Butterfüllung behutsam auf Backblechgröße ausrollen. Sollte der Teig reißen oder/und kleben bleiben, das Loch verschließen und die entsprechende Stelle mit ein wenig Mehl bestäuben. Den Teig "gedanklich" dritteln und erst das eine äußere Drittel auf das mittlere Drittel und dann das andere äußere Drittel auf das mittlere Drittel klappen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 5 Minuten in den Kühlschrank legen. Danach den Teig noch einmal auf Backblechgröße ausrollen und die Prozedur (inkl. jeweils 5-minütigem Kühlen) noch weitere 3 Male wiederholen.


Die Zutaten für die Füllung gut miteinander mischen. Den Teig erneut auf Backblechgröße ausrollen - falls noch nicht geschehen - und gleichmäßig mit der Zimt-Zucker-Buttermischung bestreichen. Den Teig über eine der beiden langen Kanten aufrollen und 5cm breite Stücke von der Rolle abschneiden. Mit einem leicht bemehlten Holzkochlöffel parallel zum Schnitt der Rolle mittig die Rolle eindrücken sodass sich die schneckenförmig gerollten Seiten nach oben biegen.

Die Teigrohlinge über Nacht auf einem mit Backpapier belegten Teller/Backblech etc. gut mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

1/4 Stunde vor dem Backen 4 Teigrohlinge aus dem Kühlschrank nehmen und mit gleichmäßigem Abstand zueinander und zu den Blechrändern auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem feuchten Küchentuch zudecken. Den Ofen währenddessen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Franzbrötchen schließlich 15-20 Minuten backen. Sobald die ersten Franzbrötchen im Ofen sind, die nächsten 4 aus dem Kühlschrank nehmen und wie die ersten schon zum Aufwärmen auf einem Backblech platzieren.

Die Franzbrötchen sind fertig, wenn sie goldgelb sind. Dass der Zucker und die Butter auslaufen und um die Franzbrötchen herum karamelisieren, ist normal. Sobald der Karamell etwas abgekühlt ist, die Franzbrötchen zum Auskühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und möglichst frisch genießen.

!Ännys Tipp!: Der Karamell schmeckt übrigens prima zerbröselt über Vanilleeis! ;-)

Guten Appetit!
Eure Änny
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Dienstag, 15. April 2014

Pasta Primavera à la Sahnelinchen

Zutaten (für ca. 4 Portionen):
1 gelbe Zucchini (oder auch eine ganz "normale" grüne ;-))
1 Fenchelknolle
1 Zwiebel
1 Knobizehe
1 große Hand voll Cherrytomaten
Tomatenmark aus der Tube
gekörnte Gemüsebrühe
Basililkum, getrocknet & gerebelt
mittelscharfer Senf
Olivenöl
Zucker, Salz, Pfeffer
Nudeln

Zubereitung: 
Nudeln nach Packungsanleitung so zubereiten, dass sie mit der Soße oder kurz nach der Soße fertig sind.
Gemüse putzen und grob Würfeln (Zucchini ca. 1,5x1,5cm). Zwiebel putzen und fein würfeln. Knobi putzen und hauchfein würfeln oder durch eine Presse drücken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Fenchel darin kurz anschwitzen und bei mittlerer Hitze 5 min abgedeckt glasig dünsten. Zucchini und Zwiebeln hinzugeben weitere 5 min dünsten. 2 EL Tomatenmark hinzufügen und kurz mit dem Gemüse zusammen anschwitzen. Mit so viel Wasser ablöschen und alles vermengen, dass eine "soßige" Konsistenz entsteht. Einen gestr. TL Senf, 1 gehäuften TL Brühe und 1 gestr. EL Basilikum hinzugeben. Alles weitere 10 min abgedeckt köcheln lassen. Währenddessen die Tomaten waschen und halbieren. Wenn der Fenchel weich aber noch mit etwas Biss durchgegart ist, die Tomaten hinzufügen und für etwa 5 Min bei schwacher Hitze in der Soße erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.
Guten Appetit und liebe Grüße,
Eure Änny
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Mittwoch, 8. Januar 2014

Feiertags- und Stricknachtrag.

Schwups, ist das Jahr 2013 um. Gerade bin ich dabei die ganzen Weihnachtssachen alle wieder im Haus zusammenzusuchen und zu verstauen, eine Arbeit, die ich wirklich nicht ausstehen kann. Dekorieren ist so viel schöner. Der Weihnachtsbaum ist schon am Sonntag rausgeflogen. Da konnte mein Mann mit unserer kleinen Emilia nachmittags schön einen Spaziergang machen, während ich den Baum abschmückte, ohne das zwei kleine Patschehändchen mir dazwischenfunkten. ;-) Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich dieses Jahr gar kein schönes Foto von unserem Baum gemacht habe - ausgerechnet dieses Jahr, wo er doch wirklich ein Traum von einer Nordmanntanne war. Das hier ist das einzige, und ich habe es aus dem Sitzen vom Boden aus aufgenommen. Was man hier leider überhaupt nicht sieht: so einen gleichmäßig gewachsenen Baum hatten wir bisher noch nie. Ab jetzt liegt er schon traurig auf unserer Terrasse und wartet darauf, dass ich ihn zerschnippel, auf dass die Rosen ihren Winterschutz bekommen.

Die Weihnachtstage haben wir sehr geruhsam zu dritt verbracht. Das Christkind hat Emilia reich, aber mit Bedacht beschenkt. Es gab ein Fotoalbum, ein Bilderbuch über den Besuch im Zoo, einen Holzelefanten auf Rädern vom Stader Weihnachtsmarkt, die schon im letzten Post erwähnte Puppe Krümel und einen Bademantel von den einen und Geld für das Sparkonto und ein Buch über Feen von den anderen Großeeltern, ein Holzsteckspiel vom einen und eine Holzeisenbahn vom anderen Onkel. Das tollste Weihnachtsgeschenk war aber der Namenszettel, der außen an einem der Geschenke hing. Den wollte Emilia gar nicht mehr hergeben. :-D

Unterdessen habe ich über die freien Tage auch viel Zeit zum Stricken gehabt, da mein Mann die ganze Zeit Urlaub hatte und sich so ausgiebig um Emilia kümmern und mit ihr Spielen konnte.

Auf diese Weise sind über die letzten 2 Monate entstanden:

- zwei Rüschenschals (einer beige wie links abgebildet, einer schwarz)
für meine Mama und meine Schwiegermama
- eine Bommelmütze
- Socken für Emilia

- diverse kleinere "Projekte" wie Herzchen- oder Sternanhänger



- Mein Hauptprojekt von Ende November bis Weihnachten: Socken für meinen Mann

Und zwischen durch noch schnell:

 - Armstulpen für mich

- eine XXL-Beanie Mütze für mich



- ein Loopschal für mich

Ja, ich bin stricksüchtig, ich bekenne mich hier und jetzt öffentlich dazu. ;-) Allerdings hat die ganze Strickerei nun mit dem Einzug des Alltags wieder abrupt einen Dämpfer bekommen. Da Emmi bei Oma und Opa über Neujahr rund um die Uhr Unterhaltung hatte, ist sie davon natürlich noch ziemlich verwöhnt und quengelt viel, wenn nicht ständig Action ist. Ich ignoriere sie einen Großteil der Zeit, aber spätestens am Nachmittag funktioniert das dann nicht mehr. Es braucht einfach seine Zeit, bis sie wieder gewohnt ist, sich auch mal eine Weile selbst zu beschäftigen. Das wird schon, da bin ich mir sicher, aber nach solch einem nicht gerade stressfreien Tag habe ich zur Zeit abends kaum noch Lust zu stricken. Ich liege dann viel lieber faul auf der Couch und schaue fern. Heute abend werde ich mich dann aber doch endlich mal wieder aufraffen und die zweite meiner um Neujahr angefangenen Socken beginnen - ein Eigenentwurf, basierend auf einem Muster aus einem uralten Strickheft, dass schon meiner Oma gehörte.



Wenn ich nicht bald die zweite Socke anfange, befürchte ich, dass ich dieses Projekt ansonsten wieder ewig vor mir herschiebe. Außerdem habe ich bereits sooo viele tolle neue Ideen gesammelt und neue Wolle im Urlaub gekauft, die schon sehnlichst darauf wartet, gestrickt zu werden. ;-)

Liebe Grüße,

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Mittwoch, 4. Dezember 2013

Weihnachtsvorfreuden.

Zwischen Wickeln, Füttern, Vorlesen, Spielen, Einkaufen und Spazierenfahren stecke ich gerade nebenbei auch noch mitten in den Weihnachtsvorbereitungen. Zwar werden wir dieses Mal "nur" zur dritt, also im ganz kleinen Familienkreis feiern, aber ein wenig hübsch soll es ja schon aussehen, und Geschenke besorgen bzw. machen sich ja auch nicht von alleine. ;-) Dabei liegt natürlich das Hauptaugenmerk auf Emilia, was aber nicht heißt, dass sie mit Geschenken überschüttet werden soll, im Gegenteil! Eine sorgfältige Auswahl von wenigen, dafür wirklich wertigen, pädagogisch sinnvollen Geschenken dauert eben einfach länger als drauf loszukaufen.

Mittlerweile habe ich eigentlich auch schon alles zusammen, aber dann kommt mir immer mal wieder noch die ein oder andere Idee - so geschehen vor einigen Tagen. Oma und Opa haben dem Christkind aufgetragen, Emilia eine Plüschpuppe namens "Krümel" zu schenken. Ja, die von Jako-o (ohne hier Schleichwerbung machen zu wollen ;-D). Da sie nur in einem Body und einem zusätzlich bestellten Fleeceoverall daherkam, waren die kleinen Füßchen ganz nackig, und da dachte ich mir: "Der kleine Kerl braucht doch dringend Socken!" Und zwar nicht irgendwelche, nein, die gleichen, die Emilia zu ihrem ersten Geburtstag bekommen hat - aus der gleichen Wolle. Sogar das Muster ist zufällig ähnlich geworden, da ich genau an der Stelle des Musters die letzte Socke beendet habe, wo ich sie auch begonnen habe. Und natürlich durften die Stopper-Socken-Noppen mit der "1" ebenfalls nicht fehlen. ;-)



Und dann fiel mir auch noch beim Wühlen in meinem Wollkorb ein angefangenes Strickbündchen in die Hände, das, wie sich im Nachhinein herausstellte, meine vor vielen Jahren bereits verstorbene Oma gestrickt hatte. Es passte wie angegossen über Krümels Kopf! Und was fand ich da noch in diesem Wunderkorb? Eine rote Wolle, die etwa dieselbe Dicke wie die Bündchenwolle hatte und farblich perfekt zu Krümels rotem Anzug passt. Zufall? Egal. Die Mütze ist jedenfalls auch schon fertig!



Manch einer wird sich vielleicht denken: "Die spinnt doch! Das bekommt so ein Baby doch alles noch gar nicht mit." Vielleicht! Aber weiß man es sicher? Und selbst wenn nicht, schließlich habe ich persönlich auch was davon: pure, wohlig warme, kuschelig weiche Vorfreude! Und das Schöne am Stricken für so eine Puppe: man ist ruckzuck fertig! Eine komplette Socke an einem einzigen Fernsehabend ist ziemlich gut für's Ego. :-D


Liebe Grüße und euch ebenfalls eine kuschelige Adventszeit, 

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Freitag, 22. November 2013

Emmi aus der Kiste.

Emilia hat eine neue Lieblingsbeschäftigung. In unserer Küche steht ein Korb mit ihren Lätzchen. Den nimmt sie sich, holt ein Lätzchen nach dem anderen heraus und klettert dann in ihn hinein. Dann sitzt sie dort, spielt mit dem ein oder anderen Lätzchen, klettert wieder heraus, wirft wieder ein paar Lätzchen in den Korb, holt sie wieder heraus, klettert wieder hinein usw. Heute hat sie sich damit eine geschlagene Viertelstunde allein und in Seelenruhe beschäftigt. Ich musste sofort die Kamera zücken. Das war einfach zum Schießen. :-)




Das Hinein- und Herausklettern klappt schon sehr gut. Da sie nach den allerersten Schritten und einem wochenlangem "Stillstand" gestern endlich mal wieder alleine gelaufen ist - allerdings nur jeweils einen Schritt, aber mehrmals - ist sie natürlich auch viel sicherer geworden, was das Klettern angeht. Sie schafft es nun sogar schon (natürlich nur unter unmittelbarer Aufsicht) einige Stufen auf unsere Treppe im Haus zu erklimmen. Ihr Bewegungsdrang ist ungebremst.

Doch auch der Sortiertrieb hat sie nicht nur im Großen gepackt. Bei der Feinmotorik hat sich nämlich ebenfalls einiges getan, wie das folgende Foto sehr schön zeigt.


Zwar klappt es noch nicht ganz Lego Duplo Primo geschweige denn Lego Duplo zusammenzustecken, dafür habe ich heute aber eine andere tolle Entdeckung ihrerseits mitbekommen. Wer hätte gedacht, dass Lego Duplo Primo mit den Sortiersteinen des Ikea Mula Häuschens kompatibel sind? Passt jedenfalls 1a zusammen! :-D


Liebe Grüße, 
Eure Änny

PS: Ihr erster Geburtstag war übrigens sehr schön. Alle Omas und Opas waren da, und als Überraschungsgast kam noch für 1-2 Stunden ein 2 Jahre älteres Nachbarskind vorbei, was Emmi außerordentlich gefreut hat.
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Mittwoch, 13. November 2013

Ein Jahr. Gedanken.

Liebe Emilia,

ich sitze hier gerade alleine, (gefühlt) mitten in der Nacht im Wohnzimmer, stricke noch an deinen Geburtstagssocken und kann es während dessen kaum fassen, dass ich nun schon vor genau einem Jahr in den Wehen lag und du einige Stunden später zum ersten Mal von mir abgenabelt wurdest und mir mit einem Blick in die Augen geschaut hast, den ich nicht beschreiben kann, aber auch nicht vergessen werden. Deshalb sind all die Vorbereitungen, die ich für den morgigen großen Tag getroffen habe - der für dich vermutlich ein Tag wie jeder andere mit ein wenig mehr Action sein wird - auch eigentlich für mich. Es ist ein bisschen wie mit deinem Kinderzimmer, in dem ich tagelang die Wände mit Eulen, Füchsen und Co. bemalt habe. Diese Art des Tuns ordnet meine Gedanken und hilft, dich Stück für Stück in die Selbstständigkeit loszulassen. Und wie selbstständig du schon geworden bist...! Der heutige Abend war wieder einmal der beste Beweis dafür, denn du wolltest partout keinen Abendbrei essen, d.h. essen wolltest du ihn schon, aber selber ;-) Natürlich ist es bis zur Selbstständigkeit noch ein langer Weg mit vielen Rückschritten, Beulen, Schrammen und Tränen (letztere auch zu einem guten Teil von Mama), aber sind es nicht genau diese Momente, die das Leben erst Leben sein lassen?

Ein Satz aus einem Werbespot mit dem BVB-Trainer Jürgen Klopp ist mir in den letzten Tagen nicht mehr aus dem Sinn gegangen: "Ich glaube nicht daran, dass die Angst vorm Verlieren dich eher zu 'nem Sieger macht, als die Lust auf Gewinnen. Und die Lust auf Gewinnen ist das, um was es geht. (...) Das macht dich aus. Das lässt dich leicht laufen. Das lässt dich leicht über deine eigentlichen Möglichkeiten hinauswachsen. Das macht dich besonders stark."
Mir geht es nicht darum, dass du immer eine Gewinnerin sein sollst, denn das wirst und brauchst du auch gar nicht immer sein. Aber ich wünsche dir, dass du dich von Fehlern nicht entmutigen lässt, sondern sie als Chance siehst, es das nächste Mal besser zu machen und du mit einer Prise Humor sagen kannst "Jetzt erst recht." Und vor allem: dass du positiv in die Zukunft blickst und keine Angst vor ihr hast.

Der Frühstückstisch im Biene-Maja-Look ist jedenfalls gedeckt, das Wohnzimmer mit ein paar bunten Luftballons und einer "Happy Birthday"-Girlande geschmückt, und deine Geschenke stehen bereit. Die einen Großeltern sind schon da, und die anderen werden morgen zum Frühstück die Brötchen mitbringen.
Ich freue mich schon so auf den morgigen Tag, auch wenn er für mich ziemlich stressig werden wird. Dein Staunen und Strahlen in den Augen und dein "Da"-Ausruf werden die durchstrickte Nacht, den Schlafmangel und das In-der-Küche-stehen von einer Sekunde auf die andere wieder Wett machen. Denn die Art und Weise, wie du dich über die kleinsten Dinge freuen kannst, gibt mir unglaublich viel Kraft. Wetten, dass du morgen das bunte Papier und die Schleifen an deinen Geschenken noch toller finden wirst, als den Inhalt!? :-)

In Liebe,
Deine Mama
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Dienstag, 22. Oktober 2013

Leben auf kleinem Fuß... aber bitte mit Style!

Damit ich hier nicht nur noch Kuchenrezepte poste, gibt's heute endlich mal wieder etwas über unsere kleine Emilia zu lesen - die ganz schön groß geworden ist! Wenn sie sich an einem der Esszimmerstühle hochzieht und unter dem Tisch steht, stößt sie bereits mit dem Kopf an die Tischplatte. Apropos Stehen... Ja, sie steht. Alleine! Das klappt zwar noch nicht ganz zuverlässig und auch immer nur für ca. 5 bis 10 Sekunden, aber aller Anfang ist schwer und Übung macht ja bekanntlich den Meister. ;-)

Kleidergrößentechnisch liegen wir jetzt irgendwo zwischen 80 und 92. Manchmal, aber wirklich selten, passt auch noch eine 74. Dann spannt es aber ziemlich am Ränzchen. ;-)

Ich habe ja wirklich eine halbe Ewigkeit nicht mehr über sie geschrieben. Teilweise hatte ich Einträge sogar angefangen, dann aber keine Zeit gehabt, sie zu vollenden, und "schwubs" war auch alles schon wieder nicht mehr aktuell. Wozu also noch fertig schreiben!?

Aber Schwamm drüber, und zurück zum eigentlichen Thema. Da Emmi uuuunglaublich gerne Laufen übt (sie sucht sich richtig Hände oder Finger, an denen sie sich festhalten kann), wurde es Zeit für die ersten "Schuhe". Da man in diesem Lauflern-Stadium nach neuestem medizinischem Wissensstand den Knirpsen noch keine festen Schuhe anziehen soll, damit alle Muskeln gut trainiert werden, und weil Barfußlaufen eigentlich das Beste wäre, bei diesem Wetter draußen auf dem Spielplatz aber nicht mehr ganz so praktikabel ist, haben wir uns für Lederpuschen mit Lammfellinnensohle entschieden.

Fündig geworden sind wir auf einer Seite namens Puschenalarm.de, die mir eine Nachbarin empfohlen hatte. Pluspunkt: es handelt sich um ein kleines Hamburger Familienunternehmen, das seinen Sitz zufällig auch noch in der Nähe der Arbeit meines Mannes hat. Wir haben damit also nicht nur die regionale Wirtschaft angekurbelt, wir sparten uns auch die Versandkosten, die mit maximal 3 Euro aber eigentlich auch nicht der Rede wert sind. ;-) Mit dem "Puschengenerator" konnten wir fix ein ganz, individuelles Paar designen und anschließend direkt online bestellen. Außerdem habe ich Emilias Füße vorher so gut es ging vermessen und die Maße bei der Bestellung angegeben. Vorletzte Woche waren sie schließlich fertig (ja, auch dieser Blogeintrag lag schon wieder eine Weile brach), und das Ergebnis ist wirklich toll geworden!


Super Verarbeitung, maßgeschneidert, handgenäht, weiches, schadstofffrei gegerbtes Leder, schön gestaltetes Motiv. Und Emmi gefällt die "Tze" ganz besonders, weil sie ein bisschen wie Nachbars Katze 'Feli' aussieht. ;-)



Es war gar nicht so einfach, die Schuhe in Emilias Anwesenheit zu fotografieren. Entweder, sie wollte mir die Kamera aus der Hand reißen, oder ihre Puschen ausziehen und damit spielen. Bei so tollen, weichen Schuhen ist das aber auch irgendwie verständlich, oder? :-)


Wir haben die Schuhe extra mit Kappe vorne an der Schuhspitze bestellt, daher die zusätzliche Quernaht, die unter dem Motiv verläuft. Das macht die Schuhe in der "Noch Krabbeln"-Phase haltbarer.



 
Eine schöne Woche und liebe Grüße wünscht euch
eure Änny
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Sonntag, 29. September 2013

Zwetschgen-Datschi mit Knusper-Streuseln

Da ich zur Zeit hauptsächlich mit Blogposts auf DaBaTaBu beschäftigt bin und Emilia mich auch noch "nebenbei" mächtig auf Trab hält, beschränke ich mich hier mal auf das wirklich Wichtige im Leben: Essen! :-) Genauer gesagt:

Zwetschgen-Datschi vom Blech
(ohne Ei)


Die guten Zutaten:

... für den Teig       
  • 1/4 l Milch 
  • 200g Zucker 
  • 1 Würfel Hefe 
  • 500g Mehl 
  • 8 EL Raps- oder Weizenkeim-Öl 
  • 1 kg frische Zwetschgen 
  • Butter oder Back-Margarine für das Blech 
... für die Streusel:
  • 125g sehr weiche Butter
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 50g Mehl
  • 50g blütenzarte Haferflocken
  • 100g Rohrohrzucker
und ganz wichtig: Ruhe, Geduld und viiiel Liebe!

Zubereitung: 

Den Zucker zur Milch geben und erwärmen (lauwarm, nicht heiß, sonst tötet ihr die Hefe!), die Hefe in die Mischung bröseln. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, die Milch-Hefe-Zucker-Mischung darüber geben und unter langsamer Zugabe des Öls einen geschmeidigen Teig kneten.

+ Tipp: Wenn ihr eine Küchenmaschine habt: mit dem Knethaken kneten lassen - dann klebt der Teig nicht an den Fingern. + 

Sollte der Teig sich nicht von der Schüssel lösen, mit etwas Mehl bestäuben und mit der Hand noch einmal kneten. Den Teig in der Schüssel mit einem Deckel oder einem feuchten Küchentuch abgedeckt 1/2 bis 3/4 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

+ Tipp: Spülbecken mit warmem Wasser füllen und Schüssel hineinstellen! + 

Unterdessen die Streuselzutaten zügig mischen und kalt stellen. Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Zwetschgen waschen und entkernen. Die Zwetschgenhälfen längs bis zur Mitte einschneiden

Den gegangenen Teig auf einem gefetteten Backblech gleichmäßig flach zurechtdrücken...


... und mit einer Gabel einstechen. 


Die Zwetschgenhälften auf dem Teig...


... und anschließend die Streusel auf den Zwetschgen verteilen.

Auf der mittleren Schiene 40-45 Minuten backen. Wenn die Zwetschgenspitzen und der austretende Saft am Backblechrand bräunlich sind, ist der Kuchen fertig.


Mit Schlagsahne servieren und genießen! 

Guten Appetit! 
 Eure Änny
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Dienstag, 3. September 2013

Aronia-Birnen-Apfel-Konfitüre


Ich melde mich nach langer Zeit endlich mal wieder auf diesem Blog und darf euch nach einer reichen Apfelbeeren-Ernte ein neues Rezept präsentieren:

Ihr benötigt:
  • 750g frische Aronia-Beeren (Apfelbeeren)
  • 400g geschälte und entkernte Kochbirnen
  • 400g geschälte und entkernte säuerliche Äpfel
  • 450ml Wasser
  • 1kg Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Zitronensaft (gern auch aus Konzentrat)
  • 1 leicht gehäufter EL Zimt
  • 1 Stern Sternanis
  • 10 ganze Nelken
  • 1 Msp. gemahlene Vanille


Zubereitung:
Äpfel, Birnen, Aroniabeeren und Wasser in einen Topf geben und bis zur gewünschten Sämigkeit pürieren. Zucker und Gewürze hinzufügen. Zum Kochen bringen und 4 Minuten weiterkochen. Nelken und Sternanis herausfischen. Sofort in abgekochte Gläser randvoll abfüllen. Deckel drauf und auf dem Deckel stehend abkühlen lassen.









Guten Appetit und liebe Grüße,
Eure Änny


PS: Beim nächsten Mal werde ich entweder das Wasser durch Saft ersetzen, oder die Gelierzucker- und Gewürzmenge reduzieren. Ich hasse es, angebrochene Gelierzuckerpäckchen herumstehen zu haben. Daher die Streckung auf 2kg Gesamtmasse, um 1 glattes Kilo Gelierzucker verwenden zu können ;-) Ohne Wasser wird's definitiv fruchtiger! Follow my blog with Bloglovin
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