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Sonntag, 12. Juli 2015

Unser #WiB - 12 von 12 - Hochzeitsfeier und Großelternbesuch



Heute ist ein besonderer Blogtag, denn heute fallen gleich zwei Blogaktionen zusammen, an denen ich regelmäßig teilnehme: das sonntägliche Wochenende in Bilder von Susannes Blog "Geborgen Wachsen" und das monatliche "12 von 12" von Caros "Draußen nur Kännchen". Ich habe mir lange überlegt, wie ich das unter einen Hut bringen soll. Für den Samstag bekommt ihr nun die übliche Ännysche Bilder- und Collagenflut um die Ohren gehauen. :-D Das trifft sich auch deshalb gut, weil wir zu einer Hochzeit eingeladen waren und ich viiiiele Fotos gemacht habe. Und für heute, Sonntag, den 12. Juni, gibt es genau 12 Fotos. Viel Spaß dabei!

Samstag:


Der Vormittag begann mit einem gemeinsamen Frühstück zu sechst: Oma, Opa, Papa, Mama, Fleischbärchen und Kleiner Ajan. Da es an diesem Morgen allerdings ziemlich hektisch zuging, habe ich davon leider kein Foto für euch. ;-P Aber ich kann euch den Grund für die Hektik zeigen. Ich musste schnell noch ein Hochzeitsgeschenk aus dem Hut zaubern. Zum Glück hatten wir noch ein kleines Insektenhotel. Der Papa Pelz flitzte noch schnell los und besorgte leckeren Honig und eine Karte. Daraus bastelte ich kurzerhand ein Geldgeschenk.




Und auch die Vorbereitung des Mittagessens nahm etwas Zeit in Anspruch. Bei uns gab es Schweinemedaillons mit Kartoffelpüree und Champignon-Sahnesoße.




Am Nachmittag fuhr mein Schwiegervater uns dann mitten ins Alte Land nach Estebrügge zu einer herrlichen, alten Kirche, in der die Trauung eines befreundeten Pärchens, dass im selben Wohngebiet, wie wir gebaut hat, stattfinden sollte. Der Kleine Ajan schlummerte während dessen zuhause. Das Fleischbärchen war mitgefahren, machte aber während des Traugottesdienstes einen Spaziergang mit Opa rund um die Kirche. Die Trauung war wunderschön. Bereits gleich zu Anfang kullerten bei mir schon vor lauter Rührung die Tränchen. Ein Chor sang, die Pfarrerin hielt eine sehr schöne Predigt und Braut und Bräutigam sahen wunderschön aus.


Anschließend fuhr uns mein Schwiegervater weiter zum Feierort, dem Dorfgemeinschaftshaus in Neuenkirchen. Das Fleischbärchen bekam gar nicht mit, wie Mama und Papa das Auto verließen und zu ihrer ersten Feier ohne Kinder seit mehr als 2,5 Jahren liefen. ;-)
Das Gebäude, in dem die Feier statt fand, ist wirklich ein historischen Träumchen. Ein für das alte Land typischer, mit Schnitzereien reich verzierter Torbogen begrüßte die Gäste gleich an der Grundstückseinfahrt. An der Hauswand der alten, reetgedeckte Scheune blühten üppig die Stockrosen. Vor dem Eingang wartete schon der Sekt.


Im Inneren standen zwei lange Tafeln. Alles war in Apricot und Hellgrün geschmückt.

Der Blumenschmuck war ganz nach meinem Geschmack. Die Rosen... *hach*


Zu Essen gab es natürlich auch etwas. :-))) Den Auftakt machte eine Altländer Hochzeitssuppe, die am Platz serviert wurde. Anschließend wurde das reichhaltige Büfett eröffnet. Um 20 Uhr schnitt das Brautpaar dann noch die Hochzeitstorte an und es gab Nachtisch und Kaffee.

Beim Hochzeitstanz später am Abend war ich schließlich wieder den Tränen nahe. Eine Freundin der Braut sang, live begleitet von einem Gitarristen, eine bekannte Ballade aus den (relativ) aktuellen Charts, von denen ich leider weder den Titel noch den Originalinterpreten kenne. Aber es war einfach wuuunderschön und sooo romantisch! ♥♥♥



Um etwa halb 11 waren wir schon wieder zu Hause. Wir hatten die Gelegenheit genutzt und waren bei Nachbarn des Brautpaares mitgefahren. So brauchte uns mein Schwiegervater nicht abholen und wir waren gar nicht so spät im Bett, wie wir schon "befürchtet" hatten. Das ungewohnte Ins-Bett-Bringen der Kinder durch Oma und Opa hatte übrigens prima geklappt, und die Nacht verlief ebenfalls ruhig.

Sonntag - 12 von 12:


Am Morgen frühstückten wir wieder mehr oder weniger gemeinsam. Der Kleine Ajan war schon relativ früh wach geworden, dann aber nach schätzungsweise einer Stunde Geturne und Gewälze bei mir im Bett wieder eingeschlafen. Der Papa Pelz war schon mit dem Fleischbärchen aufgestanden, aber ich hatte diese Gelegenheit noch einmal genutzt. Um kurz nach 10 saß ich auch endlich am Frühstücksstisch.




Zum Mittag gingen wir auswärts in unserem "örtlichen" Familienrestaurant essen. Oma und Papa fuhren mit dem Auto, der Rest lief zu Fuß zum 15 Minuten entfernten Restaurant. Das Fleischbärchen durfte in den Kinderwagen, der Kleine Ajan in die Babytrage. So ein 10-kg-Paket merkt man mittlerweile schon ganz schön. ;-)




Zu Essen suchte ich mir Rinderfiletspitzen mit Gemüse, Pfeffer-Sahne-Soße und Kartoffelspalten aus.




Der Kleine Ajan naschte von Opas und meinem Gemüse.




Und zum Nachtisch nahm ich Crème brulée und einen Milchkaffee. Alle anderen (außer der Kleine Ajan) aßen Eis. ;-)




Wieder zuhause angekommen war das Wetter immer noch ziemlich trübe. Aber es gab gerade eine Regenpause. Die nutzte ich gleich um mit der Großen ein wenig in den Garten zu gehen. Hier entdeckten wir schon die erste aufgeblühte Gladiole.




Anschließend durften wir noch beim Hühner füttern bei Frau Nachbarin "helfen".




Als wir uns wieder ins Haus flüchteten, weil es wieder zu regnen begann, lag der Kleine Ajan immer noch draußen im Wagen und schlief. Er war auf dem Rückweg mit Opa vom Restaurant nach Hause eingenickt. Nun schliefen allerdings auch der Opa und der Papa Pelz. Der große Nachmittagsdurchhänger! ;-)




Das Fleischbärchen und ich hörten ein Hörspiel. Ich hatte letzte Woche ganz überraschend 3 CDs geschenkt bekommen, als ich auf der Straße auf dem Heimweg nach der Kita von einem jungen Mädel angesprochen wurde, ob ich sowas gebrauchen könne. Sie mache gerade in einer öffentlichen Einrichtung ein Praktikum und da seien die ausgemistet worden. Zum Wegschmeißen fand sie sie zu schade. Fanden wir auch! :-)




Außerdem lasen wir Bilderbücher und spielten wir noch ein wenig mit Bauklötzen. Ein neuer Entwicklungsschritt ist nun schon beim Fleischbärchen zu beobachten: sie liebt es, Bauklötze nun nicht mehr nur aufeinanderzustapeln, sondern als "Zug" waagerecht aneinanderzureihen.




Zum Abendbrot gab es die üblichen Verdächtigen.




Der restliche Abend verlief so harmonisch wie schon ewig nicht mehr. Kein Geschrei der Großen beim Baden, keine Tränen beim Ins-Bett-Bringen. Ich genoss, ja schwelgte regelrecht in dieser süßen Harmonie und blieb noch eine ganze Weile im Kinderzimmer sitzen, während meine kleine große Maus schon friedlich schlummerte.




Ich hoffe, ihr hattet auch alle ein harmonisches Wochenende!?

Liebe Grüße,

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Dienstag, 7. Juli 2015

Urlaubsvorbereitungen: Der "Spass" mit dem Pass




Ich weiß, ich weiß! Wir sind eigentlich schon längst wieder aus dem Urlaub zurück. Aber ich hatte euch ja noch einen Eintrag über das Thema "Kinderreispässe" versprochen. Wofür eure Kind einen Reisepass braucht, wie ihr ihn beantragt und wie ihr selbst kostengünstig ein gültiges Passbild erstellt, erfahrt ihr heute hier. Viele wertvolle Tipps in nur einem einzigen Post! ;-)


Die Bahntickets sind gerade per Post ins Haus geflattert, die Koffer-Checkliste liegt seit Tagen bereit, die ersten Dinge sind auch schon eingepackt, die Vorfreude auf den Urlaub steigt von Tag zu Tag. Kann eigentlich losgehen, oder?
Holland, Nachbarland, gleiche Währung, sogar die Sprache ist für uns mit ein bisschen Sprachgefühl verständlich. Aber war da nicht was? Ich meinte, vor ein paar Monaten mal etwas über Ausweispflicht bei Kindern ab der Geburt gelesen zu haben, sogar im Europäischen Ausland. Und tatsächlich! Seit 26.06.2012 gilt: Alle Kinder, auch gerade erst geborene Winzlinge, benötigen im Ausland (EU- und Nicht-EU) ein Ausweisdokument. Das kann ein Personalausweis im Checkkartenformat sein, oder aber ein Kinderreisepass. Wir hatten Last Minute gebucht und in nicht einmal 2 Wochen sollte es schon losgehen! Was nun? Nach weiterer Recherche im Internet fand ich die für uns passende Lösung.

Der Kinderreisepass

Es gibt drei große Vorteile gegenüber dem Personalausweis:

  • Die Bearbeitungszeit: null Tage. Man kann ihn direkt vor Ort im Einwohnermeldeamt austellen lassen und sofort mitnehmen. 
  • Die Gültigkeit: Der Kinderreisepass ist weltweit und nicht nur im Innereuropäischen Ausland gültig. Die Dauer der Gültigkeit kann bis zu 6 Jahre betragen und dann noch einmal um bis zu weitere 6 Jahre, maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, verlängert werden.
  • Die Kosten: Mit nur 13 Euro pro Ausweis ist diese Variante im Vergleich zu den 22,80€ für einen Personalausweis (für Kinder) ziemlich erschwinglich. Auch eine Aktualisierung nach 6 Jahren kann sich mit 6 Euro durchaus sehen lassen.

Nachteilig ist eigentlich nur, dass er auf Grund des Heftformates nicht in die Brieftasche passt. Aber dann war da leider doch noch ein Haken...

Das biometriefähige Lichtbild


"Wie bitte, ein biometrisches Passbild von einem Kleinkind oder Säugling?" Ich muss gleich vorweg nehmen, die Auflagen sind da nicht ganz so streng, wie bei Erwachsenen, aber sollte man vorhaben, in ein Nicht-EU-Land zu reisen, dann sollte das alles schon seine Richtigkeit haben. Sonst kann es Schwierigkeiten geben. Da wir noch nicht wissen, wo wir in den nächsten Jahren unseren Urlaub verbringen werden, wollte auch ich also auf Nr. Sicher gehen. Über die Sinnhaftigkeit dieser Vorschrift werde ich hier jetzt nicht eingehen. Das hat der Papa Pelz nämlich schon erledigt. ;-)

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? 


Vor ein paar Monaten ist der einzige Fotograf hier im Ort weggezogen. Mal abgesehen davon: das Fleischbärchen soll sich von einer fremden Person ablichten lassen? Nicht, dass ich da etwas dagegen hätte, aber nicht mal ich bekomme sie vor die Linse, ohne, dass sie nicht gleich wieder das Gesicht abwendet. ;-D Wenn, dann klappt das nur in einer vertrauten Umgebung mit vertrauten Personen und gaaanz viel Geduld und gutem Zureden. Vielleicht ist auch noch ein wenig Bestechung im Spiel. Also mal wieder das Internet befragen, was das dazu sagt.

Pimp my Passbild


Im Internet findet ihr mehrere Websites, auf denen man Portraitfotos hochladen kann und mit Hilfe einer Schablone online ein biometriefähiges Passbild erstellen kann. Erst einmal brauchte ich aber Fotos.

Ich schnappte mir also meine Spiegelreflexkamera und das erstbeste Kind, dass gerade da war, in diesem Fall den Kleinen Ajan, denn die Große war noch in der Kita. Ein wenig mulmig war mir schon zumute. Ich rechnete mit dem Schlimmsten und einer vollen Speicherkarte. Den Kleinen Ajan setzte ich auf ein Kissen vor die weiße Wand neben unserem Kamin, spielte ein bisschen Babyanimateurin "Hallo Ajan, guck mal hi-hiiiier. Da ist die Ma-ma!" und knipps, knipps, war die Sache im Kasten. Innerhalb von nicht mal einer Minute mit nur zwei Versuchen! Ich war verblüfft.
Am nächsten Morgen dann noch einmal dasselbe mit dem Fleischbärchen. Okay, ganz dasselbe war es dann doch nicht. 5 Minute und 16 Fotos später war aber auch diese Sache erledigt.

Nun wollte ich es aber wissen. Ich lud die Fotos von der Speicherkarte auf mein Laptop, bearbeitete noch etwas die Belichtung und lud sie bei einer der besagten Websites hoch. Ein bisschen hier geklickt und dort gedreht, und nun sollten sie schon fertig sein? Ging ja echt fix! Na, ob das das Amt das wohl auch so sehen wird? Das Format stimmt zumindest. Passfotos müssen ein Maß von 35X45mm haben.

Nun musste ich das Foto nur noch "zu Papier" bringen. Dazu kann man entweder bei den entsprechenden Anbietern dieser kostenlosen Dienste (dann allerdings natürlich kostenpflichtig) fertige Passbilder bestellen. In unserem Fall hätte das dann für zwei Kinder etwa 10 Euro gekostet. Das ist immer noch ein Schnäppchen gegenüber Passbildern vom Fotografen. Dort zahlt man gut und gerne 15 Euro pro Person und mehr.

Die Schwäbin in mir


Auch, wenn ich in der Gegend, wo ich geboren und aufgewachsen bin, nie als Schwäbin "durchgehen" würde, weil ich Hochdeutsch spreche, irgendwie scheint von diesem Klischee "Sparsamkeit" in diesen mehr als 20 Jahren doch etwas auf mich abgefärbt zu haben. ;-D Wie wäre es also, wenn man mit einem Fotoprogramm einfach selbst ein einzelnes Foto mit 6 Passbildern zusammenbastelt und dieses dann über die Drogerie des Vertrauens für ein paar Cent online bestellt und in der Filiale ein paar Tage später abholt - und dann vielleicht sogar noch mit einem kostenlosen Fotoprogramm?

Geht nicht? Gibt's nicht!

Kostenlose Fotoprogramme verwende ich persönlich gleich zwei (unter IOS 10.6.8). Das Einfachere ist hauptsächlich ein Verwaltungstool, das aber auch einige nette Funktionen mit sich bringt: Picasa. Damit mache ich übrigens auch immer diese tollen Collagen mit Schriftzug. ;-P Das zweite Programm ist ein waschechtes Grafikprogramm, dass sich an den großen, kommerziellen Vorbildern wie Corel Draw oder Adobe Photoshop orientiert. Im Prinzip reicht das anwenderfreundlichere Picasa.

Dazu habe ich einfach, tadaaaa, wieder eine Collage erstellt. Und Achtung, jetzt fahren wir ein wenig mit der Kirche um's Dorf, aber es ist komplizierter, als es sich anhört. Bei Picasa kann man leider keine Bilder in eine Collage doppelt oder mehrfach einfügen. Zumindest habe ich noch nicht herausgefunden, wie das gehen soll. Wenn ihr Tipps habt, lasst mir einen Kommentar da. ;-) 
Also half ich mir einfach damit, dass ich vom online erstellten, kostenlos heruntergeladenen Bild so oft eine Kopie erstellte (Menü "Datei" - "Eine Kopie speichern"), bis ich insgesamt 6 Bilder zusammen hatte. In meinem Fall waren das also 3 Bilder vom Kleinen Ajan und 3 vom Fleischbärchen. Nun kommen wir zum "Eingemachten", aber keine Angst, auch das wird nicht schwer. 

Ihr markiert diese sechs Fotos und erstellt eine Collage (Menü "Erstellen" - "Collage"). Es öffnete sich ein weiterer Tab. 
Im Reiter "Einstellungen" wählt ihr nun folgende Optionen: 
  • "Raster: Bilder in regelmäßigen Zeilen und Spalten anordnen"
  • Rasterabstand: Keine
  • Seitenformat: Benutzerdefinierte Seitenverhältnisse: (bitte in das Formular eingeben) 9 X 10.5 (Wichtig: mit Punkt nicht mit Komma)
  • Querformat
Anschließend klickt ihr auf "Collage erstellen".

Mit dieser Collage (und zwar nur dieser) erstellt ihr nun noch einmal eine weitere Collage mit folgenden Optionen:
  • "Fotostapel: Sieht aus wie ein Stapel verstreuter Fotos"
  • "Bilderrahmen: Nur das Bild ohne Rahmen"
  • Hintergrundoption: Deckende Farbe (Hier wählt ihr bitte irgendeine Farbe, die sich deutlich von weiß/grau abhebt, z.B. Rot.)
  • Seitenformat: 9X13 Kleindruck
  • Querformat
  • Schatten zeichnen: aus
  • Bildunterschriftenanzeigen: aus
Nun müsst ihr noch das Bild so groß ziehen, dass es an 3 Seiten genau mit dem Rand des Hintergrundes abschließt. Entweder rechts oder links bleibt ein Streifen des Hintergrundes sichtbar. Das sah bei mir dann so aus (natürlich im Original ohne Sternchen und ohne abgerundete Ecken ;-)):





Anschließend klickt ihr wieder auf "Collage erstellen". Die fertige Collage exportiert ihr nun mittels "Datei - Bild in Ordner exportieren" an einen Speicherort eurer Wahl auf eurem Computer.

Nun braucht ihr nur noch bei einem Anbieter eurer Wahl (z.B. einer Drogerie, die eine Filiale in eurer Nähe hat) das Foto mit dem Format 9X13 auf der Website oder mit der entsprechenden Bestellsoftware hochladen und bestellen. Bitte achtet dabei auf das tatsächliche Format des fertig gedruckten Bildes. Das solltet ihr auf jeden Fall noch mal im Kleingedruckten überprüfen, denn manche Anbieter werben mit 9X13-Format, haben aber in Wirklichkeit um wenige Millimeter größere oder kleinere Papierformate.

Wenn das Foto dann innerhalb von ein paar Werktagen entwickelt wurde, und ihr es entweder in der Filiale abgeholt habt, oder euch habt zuschicken lassen, braucht ihr die Einzelbilder nur noch ausschneiden. Fertig! Gar nicht so schwierig, oder? ;-)















"Darf ich ausstellen? Ihr Kinderreisepass!" - "Angenehm."


Und was macht ihr nun mit diesem Bild um an einen Kinderreispass zu kommen? Damit geht ihr nun zum Einwohnermeldeamt. Außerdem braucht ihr unbedingt:

- 13€ pro Kinderreisepass
- einen Identitätsnachweis eures Kindes (Geburtsurkunde, alter Kinderreisepass, Kinderausweis)
- einen gültigen Identitätsnachweis von Euch (Personalausweis, Reisepass)
- die Einverständniserklärung des 2. Erziehungsberechtigten, wenn er/sie bei der Ausstellung nicht anwesend sein kann (bei Anwesenheit braucht er ebenfalls einen gültigen Identitätsnachweis von sich selbst)
- bei nur einem Erziehungsberechtigten einen Sorgerechtsnachweis
- und ganz wichtig: euer Kind! Dieses muss bei der Erstellung mit anwesend sein! Also nichts mit "Schnell mal hin, während das Kind in der Kita ist!".


Das Foto wird eingescannt. Das könnt ihr danach also sogar wieder mitnehmen und für einen anderen Zweck verwenden. Und den Kinderreisepass bekommt ihr direkt auf die Hand! Wenn man alles parat hat, ist das eine wirklich einfach Geschichte. Das Passbild ist der komplizierteste Teil. Aber ich kann euch verraten: unser Passbild war einwandfrei gültig und wurde anstandslos akzeptiert.
Mission Reisepass erfolgreich abgeschlossen, und das Ganze für nicht einmal 15€ pro Pass inkl. biometrisch lesbarem Lichtbild.





Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht inn Bürokratiedunkel bringen.
Liebe Grüße,



PS: Ihr wollt es noch mal ganz genau wissen? Alle wichtigen, offiziellen Infos zum Thema Ausweisdokumente vom Personalausweisportal des Bundesminiteriums für Inneres findet ihr hier, zusammengefasst in einem praktischen pdf-Format.

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Freitag, 26. Juni 2015

Unsere Kinderzimmer - Folge 2: Das "Haizimmer"


Schön, dass ihr wieder dabei seid, bei unserem kleinen Kinderzimmerrundgang. Heute nehme ich euch mit in unser zweites Zimmer, das Spielzimmer. Also Badehose an und nichts wie abgetaucht in unsere Unterwasserwelt!




Der Blick aus dem Zimmerfenster fällt gen Westen auf die Zufahrtsstraße und über das Neubaugebiet. Hier kann man wunderbar beobachten, wer gerade draußen spielt, im Garten Wäsche aufhängt oder nach Hause kommt. ;-) Und da es viel zu gucken gibt, ist das auch ein idealer Ort, um tagsüber hier zu spielen.

Und da ist er auch schon, derjenige, der dem Zimmer seinen Namen verpasst hat...
Gestatten: unser Haus-Hai! Keine Sorge, die beißt nicht, der will nur Spielen! ;-)



Dieses Zimmer ist ein kompletter Eigenentwurf. Es entstand als ich mit dem Kleinen Ajan schwanger war. Wie beim Waldzimmer habe ich etwa eine gute Woche daran von morgens bis abends gemalert. Japp, in der Schwangerschaft! ;-) Die Planung nahm allerdings noch deutlich mehr Zeit in Anspruch. 



Für ein Brainstorming hatte ich übrigens sogar eine Pinterest-Liste erstellt. Manche Ideen und Accessoires sind tatsächlich im Zimmer gelandet, manche habe ich wieder verworfen, aber aus "Nostalgiegründen" auf der Liste gelassen. ;-)


Das Bett wird noch in das Waldzimmer wandern, wenn der Kleine Ajan dort einzieht. Er bekommt dann das Gitterbett seiner Schwester und diese darf dann in einem "richtigen" Bett ohne Babygitter schlafen. Eigentlich schade, dass dann hier nur noch eine schnöde Matraze liegen wird. Zu unserem festen Abendritual gehört nämlich das Gute-Nacht-Geschichte-Lesen auf dem Bett im Haizimmer. ;-)




Das waren unsere beiden Kinderzimmer. Kommenden Freitag zeige ich euch dann noch die erste Schlafstätte des Kleinen Ajan. Da hatte ich mich ebenfalls kreativ ausgetobt, allerdings mit Stoff, Nadel und Faden. ;-)

Liebe Grüße,

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Freitag, 19. Juni 2015

Unsere Kinderzimmer - Folge 1: Das "Waldzimmer"


Schon lange wollte ich euch unsere beiden Kinderzimmer zeigen. Heute mache ich es einfach! ;-)
Also, los geht's... Spielen und Träumen ausdrücklich erwünscht! Als erstes führe ich euch in das Schlafzimmer unserer beiden Kinder.


Noch nächtigt der Kleine Ajan bei uns im Elternschlafzimmer. In absehbarer Zeit soll er aber mit seiner Schwester zusammen im Waldzimmer untergebracht werden. Die Tiermotive (Füchse, Eulen und Fische) habe ich mir zum Teil von der Kinder-Bettwäsche eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses abgeschaut. Ich liebe diese Zeichnungen der Designerin Ann-Kathrin Sigrid Ståhlberg. Der Specht, die Wand mit dem Regenbogen und die große Sonneblume (zu denen wir gleich noch kommen werden) sind eigene Ideen und Entwürfe.
Warum wir beide Kinder in ein Zimmer einquartieren möchten, obwohl durchaus jedes sein eigenes haben könnte? Da das Zimmerfenster nach Osten ausgerichtet ist, ist es hier abends nicht mehr so hell, was ein zügiges Einschlafen erleichtert, denn wir haben nur Plissée-Rollos und keine Jalousien.



Im Sommer ist es hier außerdem deutlich kühler als auf der Westseite des Hauses. Zudem ist das Zimmer von der Zufahrtsstraße abgewandt und somit schön ruhig gelegen.


Das Bild oben zeigt den Blick aus dem Fenster hinab auf den Garten und die benachbarte Kuhweide hinter unseren Eichen. Ist das nicht ein toller Ort zum Schlummern und Träumen? Ich liebe diesen Ausblick, besonders morgens, wenn - wie auf dem Foto - die Sonne durch die Baumwipfel fällt und ihr Schattenmuster auf den Rasen zeichnet. Da bekommt man doch direkt Lust, in einen neuen Tag zu starten!



Neben dem Vorteil, dass die Kinder dann nachts nicht alleine sind, sind das die für uns wichtigsten Argumente, es mit einem gemeinsamen Schlafzimmer zu versuchen. Ob es klappt, wird sich zeigen.

Wie ist das bei euch? 
Haben eure Kinder jeweils ein eigenes (Schlaf)Zimmer, oder teilen sie sich eines? 
Wie gut funktioniert es mit dem (Ein)Schlafen?

Am kommenden Freitag seht ihr dann hier unser "Haizimmer"! Ich verrate nur so viel: Packt schon mal die Badehose ein. ;-)

Liebe Grüße,





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Freitag, 22. Mai 2015

Na, Logo blog ich!

Leute, ich bin stolz wie Bolle. Ich habs tatsächlich geschafft, hab meinen inneren Schweinehund überwunden, mein Grafikprogramm bezwungen und ein Logo für meinen Blog entworfen. Das hatte ich eigentlich schon seit 2010 vor, aber irgendwie fehlte mir entweder die Zeit, Motivation oder schlussendlich einfach die zündende Idee. Und dann war sie gestern plötzlich da. Bäm - wie aus dem Nichts. Es begann mit diesem Wecker, den ich vor Jahren mal auf einem Flohmarkt in Innsbruck erstanden hatte.


Und dann gings los. Notebook an, her mit dem Papier, Stift gezückt und nix wie ran an die Buletten!


Das Making-of


Grafikprogramme und ich 

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum ich das nicht gleich im Grafikprogramm gezeichnet habe. Ganz einfach: ich kann es (noch) nicht ;-) Und mir fehlt definitiv ein Grafiktablet bzw. eine App und ein Stift fürs iPad. Das Dumme ist nur: Grafikprogramme, die über "Paint" hinausgehen, sind mir irgendwie suspekt. All diese "seltsamen" Begriffe und Funktionen... Viel zu viel auf einmal. Aber irgendwann musste ich mich ja mal herantrauen. Zum Glück gibt es ja Prof. Google und Dr. Youtube ;-) Und wen es interessiert, die Grafik habe ich mit dem kostenlosen Programm Gimp bearbeitet.


Preview

Tja, und was kommt als nächstes? Ich kann schon so viel verraten, ich habe heute eine eigene Domain reserviert und werde bald umziehen *freu* :-))) Die Zeit ist reif. Nun aber erst mal Euch eine gute Nacht und ein wunderschönes langes Pfingstwochenende! Lasst es euch gut gehen. Wir sehen uns am Montag zum nächsten #WIB.

Liebe Grüße,


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