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Sonntag, 5. Juli 2015

Unser #WiB - Die perfekte (Hitze)Welle



Wieder ist eine Woche vorbei und das Wochenende liegt auch schon hinter uns. Morgen beginnt wieder der alltägliche Wahnsinn ;-) Zeit für den obligatorischen Wochenrückblick in Bildern. Wir hatten (wie ganz Deutschland auch) ein heißes Wochenende. Wie andere dieses Wochenende erlebt haben, könnt ihr wie jede Woche auf Susannes Blog "Geborgen Wachsen" nachlesen.

Samstag


Nachdem wir gefrühstückt hatten, der Rasen gemäht und das Planschbecken mit Wasser befüllt war, ging es los zum Wochenendeinkauf.




Hier gabs an der Fleischtheke das allererste Wiener Würstchen für den Kleinen Ajan. Und mit seinen 6 Zähnchen und viel Herumgelutsche schaffte er es tatsächlich sie fast komplett zu essen.
Doch das war nicht sein einziger "Meilenstein" des Tages. Vor dem Einkauf hatte er im Garten auf der Wiese gestanden. Freihändig! Für etwa 4 Sekunden. Es klappt immer besser. Und nein, er wird da nicht noch rechts am Arm heimlich festgehalten. ;-)



Wir waren genau rechtzeitig wieder vom Einkauf zurück, denn schon auf dem Rückweg war es wirklich sehr heiß. Aber um halb 12 konnte man es noch einigermaßen aushalten. Um ehrlich zu sein, es war genau meine Temperatur - ich alte Frostbeule :-D Die Kinder hatten es schön schattig im Fahrradanhänger. Ich hatte einen alten Bettbezug als Sonnenschutz umfunktioniert.
Nach einem leckeren Mittagessen mit so richtigen Oldstyle-Cheeseburgern von einem kleinen Stand vor dem Supermarkt, war ein wenig Siesta angesagt. Für das Fleischbärchen blieb es allerdings nicht bei der "Höhle". Letztendlich musste sie dann doch in ihr richtiges Bett, weil sie unten im Wohnzimmer nur herumalberte und Blödsinn anstellte, während ihr Bruder bereits schlummerte. ;-)



Zum Kaffee gab es Kekse und Cupcakes - leider nur gekaufte, aber sie schmeckten trotzdem. Und zum Backofen anschmeißen war es heute definitiv zu warm. 25 Grad Raumtemperatur waren schon vollkommen ausreichend.




Den Nachmittag verbrachten wir komplett draußen am und im Planschbecken...


... bis schließlich die ersten Wolken aufzogen.




Schnell noch mal die tollen Rosen am Rosenbogen fotografieren, bevor vielleicht alles verregnet oder verhagelt wird. Dafür, dass ich die Kletterrose "Ginger Syllabub" erst letztes Jahr gepflanzt habe, hat sie sich wirklich toll entwickelt.




Auf Fleischbärchens Rutsche saß ein großer Käfer, den wir eine Weile beobachteten - und er uns vermutlich auch. :-D





Da einige Rosen nun in voller Blüte standen und einige der Blüten einen Regenschauer sowieso nicht überstanden hätten, gab's noch schnell einen Blumenstrauß für unseren Esstisch.




Unterdessen zogen immer bedrohlicher wirkende Wolkenformationen auf. Während wir Abendbrot aßen, blitzte und donnerte es direkt über unseren Köpfen, allerdings ganz hoch oben in den Wolkentürmen.




Und dann kam er, der Regen. Es rauschte schon ganz schön ordentlich, aber zum Glück blieb der Hagel aus. Die Windböen waren immerhin so stark, dass wir über Twitter mitbekamen, dass die Hamburger S-Bahn auf Grund von umgestürzten Bäumen teilweise nicht mehr fahren konnte. Sogar der Schienenersatzverkehr konnte nicht aufgenommen werden, weil auf den entsprechenden Straßen ebenfalls umgestürzte Bäume lagen.





Nachdem die Kinder im Bett waren, machten der Papa Pelz und ich es uns noch mit einem Glas Weißwein gemütlich. Vorm Computer. So langsam können wir unseren Fernseher verkaufen ;-)




Unterdessen wurde draußen alles in ein ganz bizarres gelb-violettes Licht getaucht. Eine wirklich sehr seltsame Abendstimmung war das - aber schööön! Und die Luft war herrlich frisch. Es hatte sich immerhin schon auf 23 Grad abgekühlt. Vor uns stand eine tropische Nacht mit Tiefsttemperaturen über 20 Grad. Uff.



Sonntag


Heute Morgen wurden wir von einem Waschküchenwetter wie im Lehrbuch begrüßt. Auch die Nacht über hatten wir nicht gerade gut geschlafen. Es war nicht die Wärme, sondern diese furchtbar hohe Luftfeuchtigkeit.



 Nach dem Frühstück, wurde ein wenig gemalt. Raus gehen wollte keiner von uns.



Und die Prognose sah gar nicht gut aus. Rechts seht ihr den "Ist-Zustand" um 11:17 Uhr, links die Prognose für den Tag.


Der Papa Pelz griff vor lauter Müdigkeit zur Mate :-D




Nachdem der Kleine Ajan seinen Mittagsbrei gegessen hatte und schlief... ♥♥♥




... kochte ich für das Fleischbärchen ein paar Nudeln und machte für den Papa Pelz und mich einen großen Pizzateller voll Caprese. Yummy!




Zum Nachtisch zauberte der Herr des Hauses eine Latte Macchiato. Dazu braucht es (bei uns) nur heiße Milch, Espressopulver, einen billigen Milchaufschäumer (oder sogar bloß einen Schneebesen) und eine Bialetti.




Da wie bereits erwähnt heftige Gewitter mit möglicherweise sogar Orkanböen angesagt waren, packte ich am Nachmittag alles, was nicht niet- und nagelfest im Garten war, in unser Gartenhaus.




Und nachdem der Papa Pelz mit den Kindern im Fahrradwagen (als Buggy umgebaut) im gerade begonnen Regen von einem kleinen Spaziergang wiederkam, gab es Eis - heute mal im Eiscafé Mama ;-)




Das Fleischbärchen hatte keinen Mittagsschlaf gemacht und den ganzen Tag über war die Stimmung sowieso schon angespannt gewesen. (Ich glaube, es lag einfach am Wetter!?) So langsam, aber sicher drohte die Stimmung zu kippen. Das Fleischbärchen und ich machten einen Spaziergang ins Naturschutzgebiet hinter unserem Grundstück. Auf dem Rückweg erwischte uns beide dann auch glatt schon wieder der nächste Schauer, allerdings hatten wir dieses Mal noch Glück, und wir wurden kaum nass.


Zum Abendbrot gab es Stulle mit Brot und Tomaten. Auch wenn diese Bild eigentlich ziemlich langweilig ist, ich finde, so eine Wurststulle hat es auch mal verdient, hier dabei zu sein. ;-)




Und nach dem üblichen Abendtheater des Fleischbärchens :..-( , legte auch der Kleine Ajan dann noch mal los. Allerdings stellte ich bald fest, dass er leichtes Fieber hatte! Nun ist unsere Große gerade wieder einigermaßen gesund, da fängt der Kleine Ajan. Ich will und mag nicht mehr. Aber Jammern hilft ja nix. Um Viertel vor 9 schlief dann auch das Nesthäkchen endlich.




Zum Tagesfinale und während ich die Fotos für diesen WiB-Eintrag bearbeitete, gab es dann noch erfrischende Wassermelone - genau das Richtige nach diesem irgendwie doch ziemlich anstrengenden Tag.



Wie habt ihr die Hitze überstanden und euch abgekühlt?

Liebe Grüße,


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Samstag, 4. Juli 2015

#Urlaub - Tag 2 - Borger und Spielplatz


Ich brauche dringend Urlaub - und zwar hier im Blog. Denn ich schulde euch noch ein paar Urlaubsberichte. Und da es auch für mich schön ist, immer mal wieder auf unseren Urlaub zurückzublicken und in Erinnerungen zu schwelgen, bekommt ihr jetzt endlich mal die nächsten Tage und Wochen ab und an so einen Blogpost aufs Auge gedrückt. Wenn der Urlaub "vorbei ist", dann müsst ihr euch eben wieder den ersten Urlaubstag anschauen und mit dem Lesen von vorn beginnen. ;-)



 
Unser erster richtiger Urlaubstag - an Tag 1 waren wir ja fast nur auf Achse gewesen - begann mit einem gemeinsamen Müslifrühstück und dem Aufbruch nach Borger, dem Nachbarort von Ees, in dem sich unser Ferienpark befand. Da wir als Selbstversorger nur das Nötigste an Lebensmitteln von Zuhause mitgenommen hatten (z.B. unser Lieblingsmüsli), mussten wir dringend etwas einkaufen. Und so sprangen wir fröhlich in einen neuen Tag - nun ja, zumindest das Fleischbärchen. ;-) Direkt vor unserer Haustür war nämlich ein Baumstumpf, von dem man toll Hüpfen üben konnte, was unsere Maus gerade mal vor etwa 2 Monaten gelernt hat.




Das Wetter war leider nicht so toll, aber wir hatten Kleidung für jedes Wetter dabei, und so war auch das bisschen Regen kein Problem. Mit dem Kleinen Ajan in der Trage und dem Fleischbärchen im Kinderwagen, ging es zunächst durch den "Ortskern" von Ees.





Nach etwa 20 Minuten Fußweg entlang einer mäßig befahrenen Landstraße erreichten wir Borger, nach weiteren 10 Minuten, den Ortskern.




Bereits nach diesem kurzen Spaziergang merkte ich, dass ich mich in den typischen Drenther Baustil verliebt hatte. Etwas, dass ebenfalls mein Herz höher schlagen ließ, waren die vielen, super gepflegten Gemüsegärtchen. Der Papa Pelz und ich stellten fest: Die Provinz Drenthe scheint so etwas wie das hobbit'sche Auenland der Niederlande zu sein, nur, dass die Hügel fehlen und die Leute nicht so klein sind und keine Haare auf den Füßen haben. ;-) Aber die Liebe zum Gärtnern ist allgegenwärtig. Sehr beeindruckend sind auch die tipptopp geschnittenen Hecken, bevorzugt Buchsbaum oder niedrig gehaltene Hainbuchen, die fast überall die Gärten und Vorgärten einrahmen.


Als wir in Borger ankamen, hatten wir doppelt Glück. Der Regen ließ nach und es war Markttag. Mein Mann und ich liiieben Märkte. Ich hatte euch ja auch schon mal über unseren eigenen Wochenmarkt geführt. Märkte in anderen Länder sind aber natürlich um so spannender, weil man hier wirklich Land und Leute kennenlernt. Und da Borger v.a. zu dieser Jahreszeit nicht von Touristen überlaufen ist, trifft man fast nur auf Einheimische, die hier ihren ganz normalen Einkauf erledigen. Die Preise sind hier übrigens (so wie bei uns früher auch) deutlich günstiger, als im Supermarkt.
Was bei unserem Einkauf nicht fehlen durfte, war natürlich echter holländischer Käse. :-) Außerdem besorgten wir dort Äpfel, Erdbeeren, etwas Gemüse, Kartoffeln, frische Bratwürste, die es am Tag drauf zum Mittagessen geben sollte und Brot.


Für die übrigen Kleinigkeiten gingen wir dann nochmal in den wirklich sagenhaft gut sortierten Supermarkt. Wie schon erwähnt, sind die Preise hier höher, als auf dem Markt und auch ein wenig höher, als bei uns in Deutschland, aber es ist nicht so, dass man extra alles aus Deutschland mitbringen müsste. Auch, wenn die Regale wirklich beeindruckend aussahen, ein bisschen fragte ich mich schon, ob das alles gekauft und gegessen wird, oder ob davon nicht ein Großteil unverkauft in der Mülltonne landet. :-(



Auf dem Rückweg war dann noch mal Pferde gucken angesagt.


 Und zwar gleich zwei Mal! ;-)


In unserem "neuen Zuhause" angekommen, packten wir erst mal in Ruhe die Einkäufe aus. Da war es wirklich super praktisch, dass wir ein Laufgitter für den Kleinen Ajan dazu gemietet hatten. Mittlerweile hatte sich auch die Sonne hinter den Wolken hervor gewagt. Da das Fleischbärchen allerdings hundemüde war, ging sie erst mal eine Mittagsrunde ins Bett. Auch der Kleine Ajan machte einen kurzen Powernap. Er hatte allerdings auch schon zuvor in der Trage geschlummert.


Anschließend ging es durch den Park, vorbei an vielen weiteren reetgedeckten Ferienhäusern. Unser Ziel: der große Abenteuerspielplatz. Unser Nachbarhaus hatte übrigens den Garten schön. ;-) Ich liebe Farne! Und nach dem morgendlichen Regen duftete es herrlich nach Wald.



Wir kamen nicht weit, ohne den ersten Zwischenstopp einzulegen. Direkt an der nächsten Wegkreuzung befand sich nämlich bereits eine kleiner Spielplatz. Nachdem alle Spielgeräte mindestens einmal ausprobiert worden waren (und mit viel Überredungskunst) konnten wir dann doch weitergehen. Auf dem Gelände befinden sich überall verteilt kleinere Spielplätze, bevorzugt in der unmittelbaren Nähe von speziell für Kinder ausgestatteten Ferienhäusern - sehr praktisch, weil man die Kids auch einfach mal auf raus schicken kann, während man die Spülmaschine ein uns ausräumt, und sie trotzdem in Sichtweite sind. Diese Häuser waren, als wir buchten, jedoch leider alle schon reserviert. Aber andererseits hatten wir so auch sicherlich eine ruhigere Lage erwischt. Unser Haus befand sich nämlich ganz am Parkrand. Hinter unserem Haus war der Zaun, dahinter ein öffentlich, praktisch gar nicht befahrener Radwanderweg und dahinter Wald, Wald, Wald...



Und dann waren endlich auf dem Spielplatz es war großartig. Die Sonne lachte mittlerweile von einem azurblauen Himmel, und das Fleischbärchen tobte sich auf dem Airtrampolin aus.

Auch der Kleine Ajan kam auf seine Kosten. Er durfte in einer der Babyschaukeln Platz nehmen und staunte nicht schlecht. Auch der Matschspielplatz war super. Leider nichts für unser Dreck verabscheuendes Fleischbärchen :-D Sie schaukelte, rutschte oder wippte lieber auf einem großen Auto.

Zum Tagesabschluss gingen wir noch im direkt neben dem Spielplatz gelegenen Schnellrestaurant des Parks essen. Hier gab es "die üblichen Verdächtigen" wie Burger und Pommes, aber auch typisch holländische Fastfood-Spezialitäten wie z.B. Frikandel, eine Art Frikadelle in Krokettenform, von der Struktur aber eher feiner, so wie eine Bratwurst. Ganz landestypisch wird das Ganze dann in der "Special"-Variante: mit Majo, Gewürzketchup und Zwiebeln. "Zeeeer lekker!"




Auf dem Rückweg winkte uns dann noch das Maskottchen des Parks zur guten Nacht: Bartje.
Notiz für den nächsten Urlaubstag: Fleischbärchens Mittagsschlaf fällt aus. #ausgründen ;-)

Bis zum nächsten Urlaubseintrag! Oder wie man auf Niederländisch sagt: Tot ziens! ;-)


Liebe Grüße,






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