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Samstag, 4. Juli 2015

#Urlaub - Tag 2 - Borger und Spielplatz


Ich brauche dringend Urlaub - und zwar hier im Blog. Denn ich schulde euch noch ein paar Urlaubsberichte. Und da es auch für mich schön ist, immer mal wieder auf unseren Urlaub zurückzublicken und in Erinnerungen zu schwelgen, bekommt ihr jetzt endlich mal die nächsten Tage und Wochen ab und an so einen Blogpost aufs Auge gedrückt. Wenn der Urlaub "vorbei ist", dann müsst ihr euch eben wieder den ersten Urlaubstag anschauen und mit dem Lesen von vorn beginnen. ;-)



 
Unser erster richtiger Urlaubstag - an Tag 1 waren wir ja fast nur auf Achse gewesen - begann mit einem gemeinsamen Müslifrühstück und dem Aufbruch nach Borger, dem Nachbarort von Ees, in dem sich unser Ferienpark befand. Da wir als Selbstversorger nur das Nötigste an Lebensmitteln von Zuhause mitgenommen hatten (z.B. unser Lieblingsmüsli), mussten wir dringend etwas einkaufen. Und so sprangen wir fröhlich in einen neuen Tag - nun ja, zumindest das Fleischbärchen. ;-) Direkt vor unserer Haustür war nämlich ein Baumstumpf, von dem man toll Hüpfen üben konnte, was unsere Maus gerade mal vor etwa 2 Monaten gelernt hat.




Das Wetter war leider nicht so toll, aber wir hatten Kleidung für jedes Wetter dabei, und so war auch das bisschen Regen kein Problem. Mit dem Kleinen Ajan in der Trage und dem Fleischbärchen im Kinderwagen, ging es zunächst durch den "Ortskern" von Ees.





Nach etwa 20 Minuten Fußweg entlang einer mäßig befahrenen Landstraße erreichten wir Borger, nach weiteren 10 Minuten, den Ortskern.




Bereits nach diesem kurzen Spaziergang merkte ich, dass ich mich in den typischen Drenther Baustil verliebt hatte. Etwas, dass ebenfalls mein Herz höher schlagen ließ, waren die vielen, super gepflegten Gemüsegärtchen. Der Papa Pelz und ich stellten fest: Die Provinz Drenthe scheint so etwas wie das hobbit'sche Auenland der Niederlande zu sein, nur, dass die Hügel fehlen und die Leute nicht so klein sind und keine Haare auf den Füßen haben. ;-) Aber die Liebe zum Gärtnern ist allgegenwärtig. Sehr beeindruckend sind auch die tipptopp geschnittenen Hecken, bevorzugt Buchsbaum oder niedrig gehaltene Hainbuchen, die fast überall die Gärten und Vorgärten einrahmen.


Als wir in Borger ankamen, hatten wir doppelt Glück. Der Regen ließ nach und es war Markttag. Mein Mann und ich liiieben Märkte. Ich hatte euch ja auch schon mal über unseren eigenen Wochenmarkt geführt. Märkte in anderen Länder sind aber natürlich um so spannender, weil man hier wirklich Land und Leute kennenlernt. Und da Borger v.a. zu dieser Jahreszeit nicht von Touristen überlaufen ist, trifft man fast nur auf Einheimische, die hier ihren ganz normalen Einkauf erledigen. Die Preise sind hier übrigens (so wie bei uns früher auch) deutlich günstiger, als im Supermarkt.
Was bei unserem Einkauf nicht fehlen durfte, war natürlich echter holländischer Käse. :-) Außerdem besorgten wir dort Äpfel, Erdbeeren, etwas Gemüse, Kartoffeln, frische Bratwürste, die es am Tag drauf zum Mittagessen geben sollte und Brot.


Für die übrigen Kleinigkeiten gingen wir dann nochmal in den wirklich sagenhaft gut sortierten Supermarkt. Wie schon erwähnt, sind die Preise hier höher, als auf dem Markt und auch ein wenig höher, als bei uns in Deutschland, aber es ist nicht so, dass man extra alles aus Deutschland mitbringen müsste. Auch, wenn die Regale wirklich beeindruckend aussahen, ein bisschen fragte ich mich schon, ob das alles gekauft und gegessen wird, oder ob davon nicht ein Großteil unverkauft in der Mülltonne landet. :-(



Auf dem Rückweg war dann noch mal Pferde gucken angesagt.


 Und zwar gleich zwei Mal! ;-)


In unserem "neuen Zuhause" angekommen, packten wir erst mal in Ruhe die Einkäufe aus. Da war es wirklich super praktisch, dass wir ein Laufgitter für den Kleinen Ajan dazu gemietet hatten. Mittlerweile hatte sich auch die Sonne hinter den Wolken hervor gewagt. Da das Fleischbärchen allerdings hundemüde war, ging sie erst mal eine Mittagsrunde ins Bett. Auch der Kleine Ajan machte einen kurzen Powernap. Er hatte allerdings auch schon zuvor in der Trage geschlummert.


Anschließend ging es durch den Park, vorbei an vielen weiteren reetgedeckten Ferienhäusern. Unser Ziel: der große Abenteuerspielplatz. Unser Nachbarhaus hatte übrigens den Garten schön. ;-) Ich liebe Farne! Und nach dem morgendlichen Regen duftete es herrlich nach Wald.



Wir kamen nicht weit, ohne den ersten Zwischenstopp einzulegen. Direkt an der nächsten Wegkreuzung befand sich nämlich bereits eine kleiner Spielplatz. Nachdem alle Spielgeräte mindestens einmal ausprobiert worden waren (und mit viel Überredungskunst) konnten wir dann doch weitergehen. Auf dem Gelände befinden sich überall verteilt kleinere Spielplätze, bevorzugt in der unmittelbaren Nähe von speziell für Kinder ausgestatteten Ferienhäusern - sehr praktisch, weil man die Kids auch einfach mal auf raus schicken kann, während man die Spülmaschine ein uns ausräumt, und sie trotzdem in Sichtweite sind. Diese Häuser waren, als wir buchten, jedoch leider alle schon reserviert. Aber andererseits hatten wir so auch sicherlich eine ruhigere Lage erwischt. Unser Haus befand sich nämlich ganz am Parkrand. Hinter unserem Haus war der Zaun, dahinter ein öffentlich, praktisch gar nicht befahrener Radwanderweg und dahinter Wald, Wald, Wald...



Und dann waren endlich auf dem Spielplatz es war großartig. Die Sonne lachte mittlerweile von einem azurblauen Himmel, und das Fleischbärchen tobte sich auf dem Airtrampolin aus.

Auch der Kleine Ajan kam auf seine Kosten. Er durfte in einer der Babyschaukeln Platz nehmen und staunte nicht schlecht. Auch der Matschspielplatz war super. Leider nichts für unser Dreck verabscheuendes Fleischbärchen :-D Sie schaukelte, rutschte oder wippte lieber auf einem großen Auto.

Zum Tagesabschluss gingen wir noch im direkt neben dem Spielplatz gelegenen Schnellrestaurant des Parks essen. Hier gab es "die üblichen Verdächtigen" wie Burger und Pommes, aber auch typisch holländische Fastfood-Spezialitäten wie z.B. Frikandel, eine Art Frikadelle in Krokettenform, von der Struktur aber eher feiner, so wie eine Bratwurst. Ganz landestypisch wird das Ganze dann in der "Special"-Variante: mit Majo, Gewürzketchup und Zwiebeln. "Zeeeer lekker!"




Auf dem Rückweg winkte uns dann noch das Maskottchen des Parks zur guten Nacht: Bartje.
Notiz für den nächsten Urlaubstag: Fleischbärchens Mittagsschlaf fällt aus. #ausgründen ;-)

Bis zum nächsten Urlaubseintrag! Oder wie man auf Niederländisch sagt: Tot ziens! ;-)


Liebe Grüße,






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Donnerstag, 25. Juni 2015

#Urlaub - Tag 1 - Anreise




Endlich ist er fertig, mein ausführlicher Urlaubsbericht unseres ersten Familienurlaubs zu viert. Was wir alles erlebt haben, könnt ihr in den nächsten Tagen hier lesen. Ich werde jedem Urlaubstag einen einzelnen Blogeintrag mit vielen, vielen Fotos widmen. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen! :-)



Fünf Minuten vor 6 stand das Fleischbärchen in unserem Schlafzimmer: "Ich bin wach. Heute ist Urlaub??" Ja, die Vorfreude war schon Tage zuvor groß, aber ich muss zugeben, wir hatten sie auch ein wenig getriggert. *gnihihihi* ;-)

Also raus aus den Federn. Und natürlich ließ sich Hektik doch nicht vermeiden. Zeit für ein Foto des wunderschönen Morgenhimmels musste trotzdem sein.




Dann mussten die letzten Kleinigkeiten noch eingepackt, gleichzeitig das Frühstück gemacht und die Kinder versorgt werden. Ich sage nur soviel: beim nächsten Mal wird alles besser. :-D Dann packen wir wirklich alles was geht schon am Vortag. Na ja, oder zumindest frühstücken wir vor dem Packen. Hunger macht uns alle in der Familie nämlich zu verbal beißwütigen Bestien.

Schließlich schafften wir es doch noch mit Ach und Krach alles zusammenzupacken. Bis auf die Kameratasche. Die blieb versehentlich zuhause, was uns aber natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht auffiel als um 7:50 das Taxi vor der Tür stand. Das brachte den Papa Pelz, das Fleischbärchen und unseren 20-Kilo-"Ich-konnte-nicht-per-Post-verschickt-werden"-Koffer zum Einwohnermeldeamt. Der Kleine Ajan und ich machten uns zu Fuß mit dem ebenfalls schwer beladenen Kinderwagen auf den Weg.




Die daraufhin folgenden Begebenheiten lassen sich schnell zusammenfassen:


Rechtschreib- und Tippfehler gibt's hier übrigens gratis dazu! ;-) Wenigstens klappte das mit den Reisepässen für die Kinder einwandfrei...




... und so schnell, dass der Papa Pelz nicht nur noch mal schnell die Kamera von zuhause holen, sonder wir sogar auch eine S-Bahn früher losfahren konnten. Ein wenig "Verlust" gab es auf dem Weg zum Bahnhof. Auf dem folgenden Foto seht ihr im Hintergrund das Fleischbärchen auf einem Laufrad. Letzteres machte einige Sekunden nach Aufnahme des Fotos plötzlich laut "Pfffff...". Plattfuß! So ein Mist! Das nahm dann der Papa Pelz gleich wieder mit nach Hause, als er die vergessene Kamera holte. Trotzdem wirklich, wirklich schade! :-(




Aber da wir noch so viel Zeit hatten, stiegen wir nicht wie geplant in Hamburg Harburg, sondern am Hauptbahnhof um und hatten genug Zeit, um Kaffee und Snacks zu organisieren.




Doch was wäre eine Reise, wenn ab jetzt alles glatt laufen würde. Dann hätte man ja überhaupt nichts zu erzählen. Die nächste Überraschung erwartete uns auf dem Gleis, auf dem wir überpünktlich 20 min vor der Zeit eingetroffen waren, als der ICE einfuhr.


Ich hätte in dem Moment echt einen Wutanfall bekommen können, v.a. weil uns das nicht zum ersten Mal passiert ist. Aufregen nützte aber ja nun mal nichts. Immerhin wurde nicht wieder auf die letzte Minute das Gleis gewechselt. (Das hatten wir bei der letzten großen Bahnfahrt zu meinen Eltern nach Süddeutschland.) Nun gut, der Papa Pelz sprintete außen mit Kinderwagen und Fleischbärchen am Zug entlang, und ich kämpfte mich derweil innen von Wagen zu Wagen durch den Zug. Irgendwie schafften wir es dann doch noch, alle vier unsere reservierten Plätze zu erreichen.

Dann hatten wir sogar ein wenig Glück. Wir hatten unsere 4 Plätze - jeweils zwei und zwei - hintereinander gebucht, weil nichts anderes mehr verfügbar gewesen war - leider auch kein Kleinkindabteil, das ich ja in meinem Blogpost "Entspannt Reisen mit Kindern" bereits als so praktisch gelobt hatte. Doch ein paar Sitzreihen weiter waren an einem Tisch diejenigen, die dort reserviert hatten, nicht eingestiegen, und so ergatterten wir einen 4er-Tisch für uns. Das machte die Sache mit der Kinderbelustigung deutlich einfacher.

Als der Kleine Ajan dann müde wurde, aber vor lauter Gucken nicht einschlafen konnte, machte der Papa Pelz einen Ausflug mit dem Fleischbärchen ins Bordbistro, während ich in unserem Wagen mit dem Minipelz in der Trage auf und ab lief. Irgendwann war er dann endlich im Träumeland und ich konnte in Ruhe meinen Kaffee trinken und noch fünf Minuten abschalten. Die voran gegangene Nacht war nämlich nicht so berauschend. Beide Kinder brauchten lange zum Einschlafen und schliefen sehr unruhig. Zeit, wenigstens jetzt die Seele ein wenig aufzutanken...




Schließlich erreichten wir unseren zweite Umsteigebahnhof: Osnabrück.




Der Umstieg verlief problemloser, als erwartet, auch wenn wir keinen Aufzug fanden und so den Kinderwagen eine Treppe hinuntertragen mussten.




Auch die 2. Etappe im Fernreisezug machte dem Fleischbärchen (dass die meiste Zeit mit den im ICE geschenkt bekommenen Stiften malte) und besonders dem Kleinen Ajan Spaß. Echte Bahnkinder! ;-)



 
Dieses Mal fuhren wir mit einem IC. Es gab unseren mitgebrachten Mittagssnack - alles, was sonst zuhause in unserer Abwesenheit verdorben wäre: Äpfel, Tomaten und Gurken. Nicht im Bild, aber sehr lecker: Heiße Miniflammkuchen aus dem Bordbistro.




Dann hieß es:




Unser nächster und damit dritter Umstieg war Mariënberg, und nein, das war immer noch nicht der letzte. ;-) Ab hier ging es in einen niederländischen Zug.




Und was gab es da?






Für diesen Streckenabschnitt brauchten wir gerade mal gute 40 Minute, aber nun zeigte sich doch deutlich, dass das Fleischbärchen keinen Mittagsschlaf gemacht hatte. Es wurde gequengelt, gejammert, Unsinn gemacht, sich dabei weh getan, geweint usw.. Was da prima half, war - wie so oft - Ablenkung. Wir schauten aus dem Fenster und "suchten" Tiere, besonders Pferde, was nicht weiter schwer war, denn die Niederländische Provinz "Drenthe", in der wir uns bereits befanden und die auch unser Urlaubsort für die nächsten 8 Tage sein sollte, ist berühmt für seine Pferde. Überall auf den malerisch von Wäldern eingerahmten Wiesen sieht man sie. Und als wir dann auch noch erklärten, dass es dort, wo wir hinfahren, auch einen Ponyhof gibt, war die Müdigkeit erst mal vergessen.

Unser nächster Umstieg war Almelo. Das Wetter war super und viel wärmer als angesagt. Ein toller Auftakt in den Urlaub...




... bis wir im Zug standen und uns das Herz in die Hose rutschte: "Wo ist die Kameratasche?" Ich verfiel für einen kurzen Moment in Panik. Zum Glück schliefen beide Kinder, nun auch endlich das Fleischbärchen. Sie bekamen von der ganzen Sache und dem Gespräch mit dem wirklich super netten, hilfsbereiten Zugbegleiter nichts mit. Ja, auf dem folgenden Foto sieht man mir den Schock noch ziemlich an



Nach ein paar Minuten hatten wir nachvollzogen, wo wir die Tasche liegen gelassen hatte. Papa Pelz twitterte sogleich...


Und was soll ich sagen, es meldete sich doch tatsächlich ein echter Lokführer der DB, der über Funk versuchte, die Lok des Zuges zu erreichen, in dem unsere Kamera gerade nach Amsterdam fuhr. Doch leider konnte er uns nicht weiterhelfen, weil sich der Zug ja bereits in den Niederlanden und damit im Ausland befand und die deutsche Lok aber, wie bereits berichtet, in Bad Bentheim abgekoppelt worden war.

Trotzdem war die Flut der Reaktionen atemberaubend. Über 400 Retweets, davon der Großteil in den ersten paar Stunden. Papa Pelz' Handy hörte gar nicht mehr auf zu summen.

Schließlich fanden wir heraus, dass wir uns an die Lost-and-Found-Hotline des Amsterdam Centraal (Hauptbahnhof in Amsterdam) wenden mussten. Leider ließ unsere Roaming-Vertragserweiterung keine niederländischen 0900er Nummern zu. Was tun? Erst einmal zum Ferienhaus und dort noch mal in Ruhe über WLAN versuchen, irgendwas in Erfahrung zu bringen.

Wir stiegen also wie geplant in Emmen zum letzten mal an diesem Tage aus einem Zug und suchten den Bussteig, an dem unser Bus zum Ferienpark abfahren sollte, was nicht weiter schwer war.




Das Fleischbärchen schlief übrigens immer noch und auch noch eine ganze Weile im Bus.





Erst als wir bereits aus dem Bus ausgestiegen und ein Stück den kurzen Weg Richtung Ferienpark gelaufen waren, wachte sie auf. Und was sah sie da? Ponys und eine große Wasserrutsche. Das beeindruckte mächtig, v.a. so kurz nach dem Aufwachen.

Wir gingen erst einmal ins große Hauptgebäude, um uns an der Rezeption anzumelden, die Schlüssel in Empfang zu nehmen und gleich einen Tisch im Restaurant für das Abendessen zu reservieren. Und dann ging es los. Vorbei an vielen, niedlichen reetgedeckten Häusern schlängelte sich der Weg bis in den Wald. Tadaaaa... unser Feriendomizil für insgesamt 8 Tage:




Ich war gleich verliebt. Von außen sah das Haus schon mal vielversprechend aus. Sehr gut war auch, dass die Nachbarhäuser gerade nicht bewohnt zu sein schienen. Doch wie sah es nun innen aus?

Nach dem Öffnen der Tür standen wir zunächst in einem hohen Flur in dem eine steile Holztreppe nach oben ins Dachgeschoss führte. Der erste Eindruck war für mich ein wenig ernüchternd, weil der Flur dadurch, dass hier bis zum Giebel hoch keine Decke eingezogen worden war, etwas zugig und ungemütlich wirkte. Aber das erste Betreten des Wohn-/Essbereichs mit geräumiger Küchenzeile, die keine Wünsche offen ließ (Spülmaschine, Backofen-/Mikrowellenkombi, Gasherd mit 4 Kochfeldern usw..) machte das wieder wett. Das extra dazu gemietete Laufgitter stellten wir selbst schnell auf und räumten die Sitzecke ein wenig um, damit die Kinder Platz zum Spielen und keine Möglichkeit hatten, sich am DVD-Player zu schaffen zu machen. ;-)

 
Nachdem wir uns ein wenig sortiert, grob ausgepackt und der Papa Pelz und ich den ersten Kaffee aus der im Haus vorhandenen Padmaschine genossen hatten, ging es los zum Familienrestaurant, wo wir um 6 Uhr einen Tisch zum Abendessen reserviert hatten.



Das Restaurant selbst wird von einem Pächter betrieben, gehört also eigentlich nicht zum Park, befindet sich aber auf dem Gelände. Wir hatten bei der Onlinebuchung des Hauses ein 3X-3-Gänge-Menü-Arrangement mit Preisnachlass dazu gebucht.

Das Essen war sehr lecker. Auch dem Fleischbaerchen schmeckte es: für sie bestellten wir einen typisch Niederländischen "pannekoeken" von der Kinderspeisekarte.




Das Tollste war aber die wirklich sehr große Spielecke, die wie der Indoorspielplatz des Parks, "Bartjes Boerderij" (Barjtes Bauernhof) hieß. Hier gab es Lego, Holzspielzeug und sogar einen Puppenherd. Vor und nach dem Essen war unsere Maus beschäftigt und wir musste uns nur noch um den Kleinen Ajan kümmern und konnten unser Essen genießen. Endlich Urlaub!



Um kurz nach neun waren wir schließlich wieder in unserem schönen "Drenther Bauernhaus". Die Kinder schliefen schnell ein und so konnten wir den doch ziemlich anstrengenden Tag noch entspannt mit einem Glas Wein, Oliven und etwas Süßkram, alles Sachen die wir vor dem Abendessen im kleinen Parksupermarkt neben dem Restaurant gekauft hatten, ausklingen.





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