Mittwoch, 24. Juni 2015

#MMI - Mittwochs mag ich... das Wetter


Leider hatte ich erst gesehen, dass der #MMI auf Vanessas Blog Frollein Pfau auf Grund einer Urlaubspause ausfällt, als ich bereits alles geschrieben und zusammengebastelt hatte und den Beitrag verlinken wollte. Da ich aber letzten Sonntag auch nicht beim Wochenende in Bildern dabei war (denn es folgen ab morgen noch ausführliche Urlaubsposts!!! ;-)), gibt's hier trotzdem einen #MMI für euch. Schönen Urlaub, liebe Vanessa! Erhol dich gut und genieß die Sonne.


Apropos... Ja, es ist verhältnismäßig kalt und ja, die Sonne könnte sich ruhig wieder öfter blicken lassen. Aber was am wenigsten hilft, ist kollektives Genörgel.






Sündenbock "Wetter" - Auf ihn mit Gebrüll!


Dieses, wie ich finde, irgendwie doch typisch Deutsche Jammern - wohlgemerkt auf schwindelerregend hohem Niveau - geht mir schon ziemliche lange auf den Zeiger. Wenn es wenigstens etwas bewirken würde, aber am Wetter kam ja nun wirklich nichts ändern. Vielleicht "brauchen" wir das irgendwie. Wenn uns dieses Jahr schon kein Sommermärchen zusammenschweißt, dann wenigsten eine Gruselgeschichte?!


"Ziehe eine Jacke an, anstatt dich über die Kälte zu beklagen."


- frei nach Konfuze. ;-) Jetzt mal ehrlich: Es gibt doch viel Wichtigeres, über was man sich aufregen kann, z.B. Bahnstreiks, Kitastreiks, Poststreiks...

 Ich gewinne dem Wetter viel Positives ab:

  • Die Pflanzen in Natur und Garten bekommen ausreichend Wasser. Ich brauche nicht zu gießen. Mehr Zeit zum Bloggen! ;-)
  • Kein Schwitzen, keine Schwächeanfälle wegen unerträglicher Hitze, keine Klimaanlagenausfälle in Fernzügen der Bahn (und wenn doch, ist es egal). Wetten, dass alle wieder mindestens genauso jammern, wenn wir bei Themperaturen von über 30 Grad im eigenen Saft garen!? 
  • Wir habe die am meisten Platz einnehmenden, wärmeren Klamotten nicht umsonst in den Urlaub mitgeschleppt. 
  • Eigentlich haben wir für den Kleinen Ajan bisher viel zu wenig kurzärmelige T-Shirts im Kleiderschrank. Bisher brauchte ich noch keine kaufen.
  • Wir konnten den Indoorspielplatz so richtig ausnutzen umd das Fleischbärchen hat dadurch Dreiradfahren gelernt.
  • Wir haben die Sauna in unserem Ferienhaus genutzt.
  • Wir bekommen unseren TK-Schrank endlich mal leer, denn Eintopf mit im Winter auf Vorrat eingefrorener Kohlwurst oder Rest-Rouladen mit Rest-Rotkohl schmecken jetzt richtig lecker.
  • Und das Allerwichtigeste: Der Sommer hat gerade erst begonnen. Der Juni ist noch nicht mal vorbei, und vor uns liegt vielleicht ein grandioser Juli und ein wunderschöner August. 


Der Papa Pelz hat mich heute mit Eintopf bekocht! Yummy!


Übrigens, die Kälteperiode um diese Zeit ist sowohl in den Bauernregeln als auch wetterstatistisch gesehen nichts Ungewöhnliches. Den Gartenliebhabern wird die "Schafskälte" sicherlich ein Begriff sein. Der Bayrische Rundfunk hatte darüber 2012 mal einen schön übersichtlichen Artikel verfasst.

Und was findet ihr positiv an diesem Wetter?

Liebe Grüße,
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Samstag, 20. Juni 2015

Elternblogger und Twitterpärchen - Mein Beitrag zur #maennerrollen-Blogparade



Auf's letzte Knäppchen komme ich nun doch noch dazu, einen Beitrag zu Betties Blogparade #maennerrollen zu schreiben. Ich muss zugeben, ich habe mich vom Thema erst gar nicht angesprochen gefühlt, weil für den Papa Pelz und mich Internet, Bloggen, Twitter und Co. einfach zum Alltag gehören und wir es beide "täglich tun". ;-) Also fragte ich Bettie, was bzw. ob ich überhaupt etwas dazu beitragen könnte. Schließlich kann ich nicht einfach schreiben: "Wir bloggen beide. Alles schick. Punkt." Sie war so lieb, mir ein paar Fragen zu schicken (Danke noch mal an dieser Stelle! ;-)). Ich werde euch also was erzählen von unserem "mysteriösen Leben" als Elternblogger und Twitterpärchen.

Lang, lang ist's her - und doch irgendwie erst gestern


Mein Blog "änny can't sleep" besteht bereits seit 2010. Ich komme also ursprünglich nicht aus der "Elternbloggerszene". Alles begann bei mir damit, dass ich (wie ihr ja auch in meiner Bio nachlesen könnt) ein Ventil suchte, über das ich mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben konnte, aber nicht jedem einzelnen alles wieder und wieder erzählen wollte. Eine Professionalisierung, wie sie zur Zeit bei vielen Blogs durch Werbung/Sponsoren, oder "Kooperationen" wie man das heute durch die Blume sagt, im Gange ist, war vor ein paar Jahren noch die Ausnahme.
Zwischendurch habe ich mehrere Blogpausen eingelegt oder nur sehr sporadisch mal etwas veröffentlicht, wenn mir etwas sehr am Herzen lag oder mich die Schreibwut packte.

Doch ich war eigentlich nur die Nachahmerin. Denn das erste Blog meines Mannes entstand bereits 2004 - ein echter Bloggerveteran also. Er war es, der mir den Tipp gab: "Fang doch einfach an zu bloggen." Bis dato wusste ich nicht einmal, was das überhaupt ist: ein Blog.
Der Papa Pelz, zu der Zeit noch unter dem Pseudonym "Pely" schreibend (der Spitzname entstand auf Grund eines Tippfehlers), ließ sich auf seinem damaligen Blog hauptsächlich über Begebenheiten und Zustände aus, die ihn aufregten. Hinzu kamen Urlaubsberichte und dann auch schließlich ab 2005 doch tatsächlich auch die ersten gebloggten Liebesbekundungen mir gegenüber. Beim Stöbern bin ich heute noch einmal auf einen Adventskalender von 2005 gestoßen, denn mein Mann mir schrieb: Jeden Tag eine kleine Liebeserklärung, allerdings ohne mich beim Namen zu nennen. ♥♥♥ (Achtung, Nerdalarm: in Twitter-Sprache hieße diese anonymisierte Ansprache #nonmention ;-) Aber Twitter ist wieder ein anderes Thema, zu dem ich gleich noch kommen werde.)

Wo wir gerade schon im Jahre 2005 hängen geblieben waren... Um zu verdeutlichen, wie selbstverständlich der tägliche Umgang mit dem Internet für uns beide ist, braucht man sich eigentlich nur in Erinnerung rufen, wie wir uns kennengelernt haben. Über das Internet! Ja, wenn ich mir das jetzt so durchlese, sind wir schon echt ein ziemliches Klischee-Bloggerpärchen. Das war mir vorher gar nicht so bewusst. (Wer es genau wissen will, kann übrigens gerne hier die "Zusammenfassung" nachlesen, ebenfalls eine Liebeserklärung meines Mannes an mich zum 10. Jahrestag unseres Kennenlernens.)

Aus pely.blogg.de wurde schließlich, kurz nachdem ich mit dem Bloggen begonnen hatte, teilzeitpazifist.blogspot.de, da mein Mann mit dem Bloghost nicht mehr zufrieden war. Die Themen waren immer noch bunt gemischt und genauso wie in meinem Blog, tauchte der jeweils andere Partner darin praktisch nicht auf.
Das lag aber hauptsächlich daran, dass wir ab Mai 2011 ein gemeinsames Blog, unser Bautagebuch "DaBaTaBu" begannen. Völlig vom Hausbau und der Dokumentation der einzelnen Baufortschritte vereinnahmt, traten die eigenen Blogs in den Hintergrund oder lagen sogar lange brach.

Als bautechnisch wieder Land in Sicht war, zog mein Mann noch einmal mit seinem Blog um, und zwar zum Bloghost Wordpress. Bei mir blieb alles beim Alten. Internet und technischer Fortschritt hin oder her, tief in mir drin, bin ich ein nostalgischer, tradioneller Mensch.
Da ich seit 2012 frisch gebackene Mama war und mich zuhause um unser viel weinendes und schreiendes kleines Tochterwürmchen kümmerte, der Papa Pelz nach seiner Elternzeit aber für den Lebensunterhalt natürlich wieder arbeiten ging, blieb mein Blog weiterhin auf der Strecke. Ich hatte einfach nicht die Muße zum Schreiben. Im Nachhinein bereue ich das wirklich sehr, weil da so viel passiert ist, was ich mir von der Seele hätte schreiben können und sollen. Zum einen Teil habe ich das auch noch später - übrigens auf Drängen meines Mannes! - nachgeholt, wie zum Beispiel im Geburtsbericht unseres zweiten Kindes. Zum anderen Teil werde ich da in naher Zukunft auch sicherlich noch mal drauf zurückkommen und einiges aufarbeiten.
Mit der Geburt unserer Kinder, trat auch der Papa Pelz wieder mehr in mein Blogleben. Er tauchte immer mal wieder auf, und wenn es nur darum ging, ihm einfach mal "Danke" zu sagen.

Hier und heute


Mittlerweile sind wir im Jahr 2015 angekommen. Bloggen wird immer populärer und wir sind nur noch zwei von vielen. Was mich allerdings erst letztens regelrecht aufgeregt hat, war die Sache mit dem noch sehr jungen Papablog meines Mannes. Der Papa Pelz, der bis dato noch als Teilzeitpazifist unterwegs war, zog vor ein paar Wochen zwar nicht schon wieder mit seinem Blog um, eröffnete aber ein zweites, eigenes Blog, in dem er über seine Rolle als Papa, unser Familienleben und Familienthemen aus seiner Sicht schreibt. Innerhalb nicht mal eines Monats tauchte er bereits in der Blogroll eines anderen Familienblogs auf. Ja, diese Papablogger sind ein noch recht seltenes, aber trendendes Phänomen, auf das sich momentan alle zu stürzen scheinen.
Ich gebe zu, dass ich neidisch bin. Hier und jetzt. Öffentlich. :-D Denn auch, wenn ich ja für meine Kinder und v.a. für mich schreibe und mein Blog bisher noch rein privat und nicht gesponsert ist, so tut es mir schon gut, wenn man ab und an mal von außen ein wenig Feedback kommt und auch andere sich für das interessieren, was ich schreibe. Da bin ich ganz simpel auf Belohnungsmodus gestrickt. Leider.

Vielleicht liegt das aber auch daran, dass der Papa Pelz einfach besser im Worldwide Web vernetzt ist, v.a. über den "Kurznachrichtendienst Twitter", wie das in den Nachrichten immer so staksig genannt wird. Zum einen kommt dies natürlich auch dadurch, dass er als IT-Projektmanager eines bekannten Versandhauses mitten im sehr kommunikationsintensiven Arbeitsleben steht. Allein über den Job kennt er schon viele Leute. Wenn man vor den Kindern in einer kleinen Geigenbauwerkstatt "vor sich hinwerkelte" und nun "nur" zuhause sitzt und die Kinder hütet, geht networkingtechnisch live nicht viel - mal abgesehen von Spielplatztalk. Da ist das Internet schon eine wichtige Möglichkeit, mit anderen und v.a. auch anders denkenden Menschen und der "Außenwelt" in Kontakt zu bleiben, oder ab und an mal sogar neue Leute kennenzulernen. Meine Leben spielt sich aber zum allergrößten Teil in der direkten oder näheren Umgebung unseres Wohnortes ab.

Beim Papa Pelz ist das etwas anders. Er war nun bereits zum 2. Mal auf der Konferenz re:publica mit dabei und schlitterte dadurch dieses Jahr ganz unverhofft auch in die Elternbloggerszene, da er spontan überredet wurde, mit zur #blomm zu kommen.
Auf Facebook war ich natürlich auch schon lange, aber mit Twitter konnte ich erst überhaupt nichts anfangen. Mittlerweile haben sogar unsere beiden Kinder Accounts, die natürlich über meinen Mann und mich betreut werden, aber aus der Sichtweise der Kinder geschrieben sind. Meist nutzen wir die Accountnamen allerdings nur, um unsere Kinder in eigenen Tweets zu erwähnen. Und die Twitternamen kennt ihr bereits: das sind nämlich das @Fleischbaerchen und @KleinerAjan. :-)

Für den ein oder anderen mag das exipizionistisch wirken oder gar ein klares No-Go darstellen. Aber es wirkt krasser, als es tatsächlich ist. Mein Mann und ich haben da ungeschriebene, aber dennoch ganz klare Regeln und Grenzen. Ja, wir geben teilweise wortwörtlich wieder, was sich bei uns so im Familienleben zuträgt. Wenn es aber beispielsweise um Fotos geht, steht für uns beide fest, dass die beiden zwar auf veröffentlichten Bildern zu sehen, aber die Gesichter und besonders die Augen nicht zu erkennen sein dürfen. Wenn wir uns im Einzelfall nicht sicher sind, dann reden wir darüber, manchmal sogar so richtig "in echt" - ohne App, Internet oder doppelten Boden.

So ist das also beim Papa Pelz und mir, Mami Sahne. Und wie sehen eure Partner es, wenn ihr mehr oder weniger Privates im Netz veröffentlicht? Wo liegen eure eigenen und die (Schmerz)Grenzen eurer Partner?

Liebe Grüße,

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Freitag, 19. Juni 2015

Unsere Kinderzimmer - Folge 1: Das "Waldzimmer"


Schon lange wollte ich euch unsere beiden Kinderzimmer zeigen. Heute mache ich es einfach! ;-)
Also, los geht's... Spielen und Träumen ausdrücklich erwünscht! Als erstes führe ich euch in das Schlafzimmer unserer beiden Kinder.


Noch nächtigt der Kleine Ajan bei uns im Elternschlafzimmer. In absehbarer Zeit soll er aber mit seiner Schwester zusammen im Waldzimmer untergebracht werden. Die Tiermotive (Füchse, Eulen und Fische) habe ich mir zum Teil von der Kinder-Bettwäsche eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses abgeschaut. Ich liebe diese Zeichnungen der Designerin Ann-Kathrin Sigrid Ståhlberg. Der Specht, die Wand mit dem Regenbogen und die große Sonneblume (zu denen wir gleich noch kommen werden) sind eigene Ideen und Entwürfe.
Warum wir beide Kinder in ein Zimmer einquartieren möchten, obwohl durchaus jedes sein eigenes haben könnte? Da das Zimmerfenster nach Osten ausgerichtet ist, ist es hier abends nicht mehr so hell, was ein zügiges Einschlafen erleichtert, denn wir haben nur Plissée-Rollos und keine Jalousien.



Im Sommer ist es hier außerdem deutlich kühler als auf der Westseite des Hauses. Zudem ist das Zimmer von der Zufahrtsstraße abgewandt und somit schön ruhig gelegen.


Das Bild oben zeigt den Blick aus dem Fenster hinab auf den Garten und die benachbarte Kuhweide hinter unseren Eichen. Ist das nicht ein toller Ort zum Schlummern und Träumen? Ich liebe diesen Ausblick, besonders morgens, wenn - wie auf dem Foto - die Sonne durch die Baumwipfel fällt und ihr Schattenmuster auf den Rasen zeichnet. Da bekommt man doch direkt Lust, in einen neuen Tag zu starten!



Neben dem Vorteil, dass die Kinder dann nachts nicht alleine sind, sind das die für uns wichtigsten Argumente, es mit einem gemeinsamen Schlafzimmer zu versuchen. Ob es klappt, wird sich zeigen.

Wie ist das bei euch? 
Haben eure Kinder jeweils ein eigenes (Schlaf)Zimmer, oder teilen sie sich eines? 
Wie gut funktioniert es mit dem (Ein)Schlafen?

Am kommenden Freitag seht ihr dann hier unser "Haizimmer"! Ich verrate nur so viel: Packt schon mal die Badehose ein. ;-)

Liebe Grüße,





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Mittwoch, 17. Juni 2015

#MMI - Mittwochs mag ich... Glückliche, müde Kinder



Ja, heute war ein wirklich schöner Urlaubstag, hier im "Land van Bartje". Aber ich will gar nicht ins Detail gehen, denn die ausführlichen Urlaubsberichte folgen noch ;-) Eines muss ich euch heute aber schon verraten, denn es passt wunderbar zu Vanessas Blogaktion auf "Frollein Pfau". 

Heute waren die Kinder endlich mal richtig früh im Bett. Genauer gesagt um halb 7! Ja, richtig gelesen.




Wie wir das hinbekommen haben? Ganz einfach: kaputt gespielt :-D Und unsere Große hatte heute keinen Mittagsschlaf gehalten, weil das Ins-Bett-bringen gestern Mittag vor lauter "Ich könnte ja was verpassen!" mit viel Geschrei ablief. Schließlich mussten wir sie dann auch noch um Viertel nach vier wecken, weil wir sonst gar nichts mehr hätten unternehmen können. Zurück zum Thema...

Heute gab es zwar etwas Gemaule, weil sie nach dem Mittagessen schon ziemlich müde war, aber mit dem Nachmittagsprogramm war dann genug Ablenkungen da. Wir waren im parkeigenen Schwimmbad, das wirklich großartig für kleinere Kinder ist.




Schon auf dem kurzen Heimweg zum Haus waren beide Kinder so müde, dass der Papa Pelz und ich alle Phantasie aufbringen mussten, damit sie nicht einschlafen und noch zu Abend essen. Ich habe die beiden wirklich noch nie so fix und fertig erlebt. :-D Zum Glück klappte alles prima! Tja, und nun kann ich doch tatsächlich noch den Abend genießen und ein bisschen die letzten drei Tage Revue passieren lassen. Herrlich! Das ist Urlaub! :-)
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Sonntag, 14. Juni 2015

Unser Wochenende in Bildern - Juni '15 KW 24


Dieses Mal hatten wir ein ganz normales Familienwochenende zu Viert. Ein bisschen Hausarbeit, ein bisschen Urlaubsvorbereitung, aber natürlich auch Spiel und Spaß. Weitere #WiBs findet ihr wie immer hier bei Susanne auf "Geborgen Wachsen".


Samstag


Samstag morgen. Die Kinder sind leider schon (viel zu) früh wach. Also schnelles Standardfrühstück.


Danach dann mal etwas erledigen, was ich schon lange machen wollte: der Teddy vom Kleinen Ajan hat ein Loch, dass genäht werden muss. Die Naht ist nach dem allerersten Mal Waschen aufgegangen. Wenn ich mir überlege, dass mein Teddy derselben Marke schon über 30 Jahre alt ist und noch nie(!) eine reparaturbedürftige Blessur hatte! :-(


Draußen hängt der Papa Pelz währenddessen die Wäsche ab und das Fleischbärchen sortiert die Klammern in den Korb.


Bei dem schwülwarmen, drückenden Wetter explodiert förmlich die Rosenhecke.


Zum Mittag brate ich frischen Lachs, den ich bereits am Freitag vom mobilen Fischstand vor unserem Supermarkt gekauft habe. Dazu gibt es Reis mit Soße und die Reste des Gurkensalats vom Vortag. Lecker!

 Am Nachmittag, als die Kinder schlafen, nehme ich mir ein wenig Zeit zum Bloggen. Der Papa Pelz serviert mir eine Cola mit einer Scheibe Zitrone. Genau das Richtig bei diesem Wetter.


Am Nachmittag zieht es dann schließlich immer mehr zu. Wir wagen es gar nicht mehr, hinaus in den Garten zu gehen, sondern spielen gleich drinnen, u.a. mit meinem alten Fisher Price Plattenspieler, der immer noch voll funktionstüchtig ist.


 Dann wird es dunkel...


... und es stürmt, gewittert und gießt. Das ganz große Unwetter bleibt aber zum Glück aus. Der Garten freut sich über die dringend benötigte Dusche!



Am Abend ist dann - wie praktisch jeden Abend in den letzten paar Wochen - Halligalli bei den Kindern angesagt. Besonders der Kleine Ajan kommt mal wieder nicht zur Ruhe. Um halb 10 haben wir dann endlich Feierabend.



Sonntag


Auch diese Nacht ist wieder kurz. Da es draußen alles andere als gemütlich ist, sparen wir uns das eigentlich geplante Brötchen holen und essen wieder mal Müsli ;-)


Danach geht es raus. Der Regen am Vortag hat den Pfingstrosen im Garten mächtig zugesetzt. Zum Glück habe ich sie kurz vor dem Gewitter noch einmal fotografiert.



Ein Thema, dass an diesem Wochenende immer wieder aufkommt, ist das Trockenwerden von Fleischbärchen. Letztes Wochenende hatte es ja zum ersten Mal geklappt mit dem Töpfchen und wir hatten von da ab tagsüber die Windel weggelassen. Mit dem Erfolg, dass ich sie jeden Tag in Wechselklamotten aus der Kita abholen musste. Ich hatte nur so viel mitbekommen, dass das Fleischbärchen entweder zu spät Bescheid gesagt hatte, oder die Erzieherinnen nicht schnell genug reagiert hatten. Jedenfalls schien irgendetwas sie mächtig zu bewegen, denn seit etwa Donnerstag oder Freitag wollte sie partout nicht mehr aufs Töpfchen. Was ist da nur los gewesen? Wir versuchen nun auf jeden Fall erst mal keinen Druck zu machen. Das Dilemma ist nur, dass sie weder auf's Töpfchen gehen noch in die Windel machen will. Sie hält ein, bis es weh tut! Jedes Mal, wenn sie also eigentlich mal müsste, gibt es einen Eiertanz, begleitet von viel Weinen und Geschrei und ich weiß einfach nicht, wie ich ihr helfen kann. Im Moment bin ich in den Momenten einfach nur für sie da. Trotzdem ist es irre anstrengend und ich mache drei Kreuze, wenn es endlich klappt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit eigenen Kindern gemacht? Über Kommentare und Tipps wäre ich seeehr, sehr dankbar!


Aber zurück zu unserem Wochenende. Vor dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang mit Kinderwagen und Laufrad durch einige gerade neu fertig gestellte Straßen in unserer Siedlung.


Auch der neue Bolzplatz wurde begutachtet. Noch ist er allerdings abgesperrt, weil der echte Rasen rund um das Kunstrasenspielfeld noch wachsen muss.

Zum Mittag zauberte der Papa Pelz (schon das 2. Mal in diese Woche, ich weiß ;-)) leckere Pizza, allerdings selbst belegt. Nur der Teig war ein fertiger aus dem Kühlregal. Der Papa Pelz hat seiner Kreation sogar einen Namen gegeben: Käpapi! :-D



Die Kinder zum Mittagsschlaf im Bett und gibt es Espresso für die Elternfraktion ;-)







Und nachdem die Kinder wieder wach sind, folgen auch noch Kekse und Äpfel. Trennkost! ;-)




Den Rest des Nachmittags verbringen wir mit Spielen...




... und den eher lästigen Alltagspflichten. Heute ist mir letzteres aber gar nicht mal sooo unangenehm, denn die Vorfreude auf den Urlaub und die Aussicht, dass wir es dann schön sauber haben werden, wenn wir wieder nach Hause kommen, machen alles wett.




Zum Tagesabschluss ging es noch ab in die Wanne. Beide Kinder sind zum Glück relativ schnell eingeschlafen. So haben wir seit Längerem endlich mal wieder die Möglichkeit, einen geruhsamen (Tatort)Abend zu zweit zu verbringen. ;-)


Hattet ihr auch alle ein schönes Wochenende?


Liebe Grüße,






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Freitag, 12. Juni 2015

12 von 12 im Juni - Sommerfest im Kindergarten



Unglaublich, aber wahr. Ein Monat ist schon wieder vergangen, seit ich das erste Mal bei der Aktion "12 von 12" vom Blog "Draußen nur Kännchen" mitgemacht habe. Und vor allem bedeutet das, dass auch der Juni schon bereits zur Hälfte wieder um ist. Da wartet man Monate lang auf den Sommer und denkt die ganze Zeit: "Das dauert noch sooo lange!" Und dann ist er da. Und ehe man sich versieht, ist er auch schon wieder vorbei. Also liebe Leute, genießt den Sommer. Hier. Jetzt. Es wird diesen wunderschönen Juni 2015 nur ein einziges Mal geben.

Unser Zwöfter des Monats begann zu dritt. Der Papa Pelz war bereits früh morgens zur Arbeit gefahren. Das Fleischbärchen durfte heute zuhause bleiben, weil in der Kita die Vorbereitungen für das jährliche Sommerfest liefen und die Erzieherinnen ganz dankbar waren, während der Aufbauarbeiten, ein Kind weniger betreuen zu müssen. Also ging es erst mal zusammen mit Fahrrad und Anhänger zum Einkaufen.




Nach einem sehr kurzen Mittagessen und irgendwie (mal wieder) viel Gejammere und Tränen ging es bereits pünktlich um 12 ins Bett. Das Fleischbärchen war aus unerfindlichen Gründen hundemüde, und sagte dies sogar von sich aus, und der Kleine Ajan hatte den kompletten Vormittag ohne Nickerchen durchgehalten. So schliefen beide Kinder zu meiner Freude zügig ein.




Ich konnte mich derweil der Zubereitung des Gurkensalats widmen, den ich für das Sommerfest zugesagt hatte. Hättet ihr Interesse am Rezept?




Bis wir dann am Nachmittag los kamen, dauerte es eine gefühlte Ewigkeit. Der Kleine Ajan bespuckte x-mal seine Klamotten. (Ich glaube, da wächst gerade wieder jemand!) Nach dem 3. Klamottenwechsel gab ich es auf und fuhr einfach los. Zum Glück war es ja mit 28 Grad im Schatten sommerlich warm. Im Kindergarten angekommen lieferte ich erst meinen Gurkensalat ab, danach gabs Kuchen.




Nach dieser leckeren Nachmittagsstärkung hatten wir genug Energie um raus auf den Spielplatz zu gehen und das Kaiserwetter zu genießen. Der Kleine Ajan saß die ganze Zeit friedlich in der Trage, während das Fleischbärchen herumtollte.




Ja, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.




Auf dem Gelände waren auch drei Spielstationen aufgebaut. Neben Schatzsuche (Halbedelsteinchen in Tonkugeln "gepackt" im Sand vergraben suchen) und Dosenwerfen erfreuten sich auch die Riesenseifenblasen großer Beliebtheit. Und sie ließen mein Hobbyfotografenherz höher schlagen. Dieses Licht! Einfach toll.




Zwischendurch wurde aber natürlich auch geschaukelt und im Sandkasten gespielt. Und auch, wenn dabei nicht immer alles friedlich zu ging, am Ende haben sich alle wieder vertragen.




Nachdem der Papa Pelz dann auch noch zu uns stieß und wir noch eine Weile das Sommerfest zu viert genießen konnten, war um 5 Uhr nachmittags schließlich Verabschiedung angesagt. Es ein wirklich schöner Nachmittag. Zum Tagesabschluss durfte das Fleischbärchen dann auch zuhause noch mal Seifenblasen pusten.




Mama widmete sich während dessen der Begutachtung des Gartens. Wahnsinn, wie in den letzten paar warmen Tagen alles förmlich explodiert ist! Unsere bordeaux-roten Pfingstrosen stehen nun in voller Blüte.




Auch unsere Rosenhecke erblüht allmählich. Am schönsten finde ich diese gefüllte, englische Sorte namens "James Galway".




Der Papa Pelz kümmerte sich derweil um die Löwenfütterung des Kleinen Ajan. Und gekuschelt wurde natürlich auch. ♥♥♥




Wie war euer Freitag? Konntet ihr auch das tolle Sommerwetter genießen? Ein schönes Wochenende euch allen!

Liebe Grüße,


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